FRONTPAGE

«Architektur Guides: Boom-Metropole Shanghai»

 

 
 

Shanghai, die «Perle des Ostens», hat immer noch einen faszinierenden Klang. Architekten aus Europa entwarfen Gebäude im Beaux-Arts-Stil, Neogotik, Neobarock und Neorenaissance. Shanghai behauptet sich nach dem Boom zur Expo 2010 als spektakuläre Architektur-Metropole. Wir nehmen Sie mit auf die Reise nach Shanghai, Monterrey, Barcelona, Krakau, Minsk und Liechtenstein.

 

Von der Kolonialstadt zur Metropole der Superlative

Shanghai behauptet sich auch eine Dekade nach dem Bauboom zur Expo 2010 als Paradies der Immobilienbranche. Internationale Architekturbüros realisieren immer spektakulärere Leuchtturmprojekte, die weltweit Beachtung finden. Wöchentlich scheint ein neuer Wolkenkratzer errichtet, eine neue Satellitenstadt gegründet oder ein neues Wohnviertel bezogen zu werden.

 

Für Shanghai ist diese rasante Entwicklung jedoch kein unbekanntes Phänomen. Die Stadt hat bereits mehrere Metamorphosen hinter sich. Denn Chinas bewegte Geschichte lässt sich an der Stadtstruktur Shanghais und an ihren markanten Architekturobjekten besonders gut ablesen. Dieser Architekturführer erkundet eine der größten Städte Chinas auf elf geografisch geordneten Touren, die an knapp 300 Bauten vorbeiführen. Ein kenntnisreicher Essay bietet das Hintergrundwissen zur baugeschichtlichen Entwicklung Shanghais – vom einstigen Fischerdorf über die Kolonialstadt, die Stadt der Revolution und des Kommunismus bis hin zur heutigen Metropole der bautechnischen Superlative und architektonischen Experimente.

 

 

Eva Claudia Schweitzer (35) arbeitet seit mehr als zwanzig Jahren als Journalistin, vornehmlich aus New York und dem übrigen Amerika. Sie pendelt zwischen Berlin, Prenzlauer Berg und Manhattan, wo sie in einem alten Hotel am Times Square lebt.

 

 

Shanghai
Christian Dubrau, Eva Schweitzer
DOM publishers, Berlin 2018
392 Seiten, deutsch
€ 48
ISBN 978-3869222141

 

 

«Monterrey. Sierra Madre, Mexico»

Monterrey means mountain king, a name befitting its location surrounded by the Sierra Madre in north-eastern Mexico. It was founded in 1596 near the natural springs of Santa Lucia, a luscious oasis in an otherwise arid landscape. Its colonial beginnings are still visible in the architecture of the Barrio Antiguo district in the city centre.

 

In the late 19th century, industrial development transformed the modest town into a flourishing, modern city. Its foundries and breweries reflect its industry, while its skyscrapers, universities, churches, and monuments designed by celebrated Mexican modernist architects like Mario Pani, Enrique de la Mora, Pedro Ramírez Vázquez, and Luis Barragán reflect its modernity. Today, Monterrey is an important cultural, educational, medical, and business metropolis with buildings by Ricardo Legorreta, Nicholas Grimshaw, and Tadao Ando. Its fast growing residential, corporate, and commercial developments feature designs by Norman Foster, Cesar Pelli, Zaha Hadid, and Alejandro Aravena. This book presents the role of architecture in the continuous transformation of this city.

 

 

Monterrey
Carsten Krohn, Celia Esther Arredondo Zambrano
DOM publishers, Berlin 2018
Englisch
160 Seiten
28 €
ISBN 978-3869226200

 

 

 

«Barcelona – Eldorado für Architekturfans»

 

Barcelona ist ein Sehnsuchtsort für Touristen, ein Eldorado für Architekturbegeisterte. Aber Barcelona ist weit mehr. Mitten in einer Zeitenwende, in der sich die Stadt neue Ziele gesetzt hat, versucht dieser Architekturführer herauszufinden, was ihre nicht nachlassende Attraktivität ausmacht, was der Grund des viel gelobten Modells Barcelona ist.

 

Die Lektüre der urbanen Schichten gleicht der Beobachtung des Firmaments, in dem einige Himmelskörper hell strahlen, einige nur glimmen und andere schon erloschen sind. Dieser Architekturführer möchte die verborgenen und vergessenen Sterne wieder zum Leuchten bringen. Mit seinen mehr als 200 vorgestellten Bauten beschränkt er sich auf die moderne Stadtentwicklung, die erst nach dem Niederreißen der Stadtmauern beginnen konnte, und taucht ein in die Geschichte einer modernen Stadt, die maßgeblich von ihrer Architektur-Avantgarde geprägt wurde.

 

 

Barcelona
Klaus Englert
DOM publishers, Berlin 2018
deutsch
560 Seiten, 48 €
ISBN 978-3869222530

 

Klaus Englert, geboren 1955, promovierte in Germanistik und Philosophie an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Journalist und Buchautor; er schreibt für die Frankfurter Allgemeine Zeitung und den Hörfunk, ebenso für Zeitschriften wie den Baumeister. Als Kulturjournalist berichtet er seit über 20 Jahren aus Spanien.
Klaus Englert war Berater für die Entwicklungsgesellschaft Zollverein in Essen. Kurator für Architektur-Ausstellungen. Jüngste Veröffentlichungen: Jacques Derrida (2009) und New Museums in Spain (2010).

 

 

 

«Krakau – Polens kulturelles Zentrum»

In ganz Polen gibt es keinen Ort, der eine vergleichbare Fülle an erhaltenen Gebäuden aus so vielen verschiedenen Bauepochen aufweisen kann.

 

Nicht ohne Grund gilt die einstige Hauptstadt des Königreichs Polen als das kulturelle und geistige Zentrum des Landes. Insbesondere die Altstadt wirkt wie ein überdimensioniertes Freiluftmuseum. Dieser Architekturführer stellt Krakau als lebendigen, wachsenden und sich ständig neu erfindenden Ort vor.

 

 

Markus Bingel wurde 1986 in Freiburg im Breisgau geboren.
Geschichts- und Soziologiestudium an der Universität Bielefeld, anschliessend studierte er Vergleichende Geschichte der Neuzeit in seiner Heimatstadt Freiburg. Der Autor lebte lange Zeit in Polen (Allenstein, Lublin, Warschau), der Ukraine (Kiew, Lemberg) und Russland (St. Petersburg) und ist heute als Lektor und Journalist tätig. Seine Aufsätze, Bücher und Zeitschriftenbeiträge befassen sich hauptsächlich mit Reisen in die schönsten Städte Ost- und Südeuropas sowie mit der osteuropäischen Numismatik.

 

 

Krakau
Markus Bingel, Heike Maria Johenning
DOM publishers, Berlin 2018
deutsch
272 Seiten
38 €
ISBN 978-3869225005

 

 

 

«Minsk. Soviet architecture and city planning»

 

Minsk, founded in 1067, was a small, ­inconspicuous town lost in the backwoods of Eastern Europe for many centuries. Ironically, it was the devastation caused by the Second World War that drove the Soviet authorities to transform Minsk into a major city of true importance.

 

The post-war development turned Minsk into one of the world’s fastest growing cities in the 1960s and 1970s and also left behind bright, ­visible traces of how ideas about the ‘perfect’ Soviet city changed over time. Today Minsk is seen by many as a reserve of Soviet architecture and city planning, situated in a rather peculiar political and ­economic context. This guide takes the reader beyond popular ­tourist ­attractions, offering a comprehensive picture of all layers of the city. The architectural works ­presented range from 17th century churches to arenas and hotels built for the 2014 Ice Hockey World ­Championships; from iconic symbols of the ­Belarusian capital to the distant but intriguing outskirts. The author tells the story of Minsk by ­presenting the ‘seven faces’ of the city: 200 buildings, ten squares, five war monuments, seven parks, all metro stations, as well as ten ­residential estates and twenty mass ­series that together contributed to what became known as the ‘Minsk Phenomenon’.

 

 

Dimitrij Zadorin, born in Minsk, Belarus, in 1983. He graduated with honours from the Architectural Faculty of the Delft University of Technology. He worked as an architect in Moscow, at Buromoscow (2008-2011) and Wowhaus (2011-2013). Zadorin has been writing on Soviet architecture since 2013. He is a co-author of the book ‘Towards a Typology of Soviet Mass Housing’ (Berlin: DOM publishers, 2015).

 

 

Minsk
Dimitrij Zadorin
DOM publishers, Berlin 2018
Englisch
540 Seiten
38 €
ISBN 978-3869222394

 

 

 

«Architekturführer Liechtenstein – Vielfalt der jüngeren Architekturgeschichte»

 

Liechtenstein hat als Zentrum internationaler Industrieunternehmen und Finanzdienstleister einen Weltrang erlangt. Zugleich verfügt das Fürstentum über eine hohe Dichte an Architekten, die im wirtschaftlichen Umfeld eines der weltweit höchsten Bruttoinlandsprodukte auf zahlungskräftige Bauherren treffen.

 

Die daraus entstandene Vielfalt in der Architektursprache erlaubt abwechslungsreiche Spaziergänge und Fahrradtouren auf baukulturellen Pfaden. Der Architekturführer Liechtenstein präsentiert insgesamt 170 Bauten auf über 300 Seiten. Autor Nils Estrich hat die elf Gemeinden der Alpenregion am Rhein systematisch erfasst und damit ein Kaleidoskop der jüngeren Architekturgeschichte zusammengestellt. Hintergrundbeiträge lokaler Autoren und Akteure unterstreichen den qualitativen Anspruch einer Region, die bislang von der Architekturkritik marginalisiert wurde.

 

 

Nils Estrich, 1965 in Hildesheim geboren, Architekturstudium in Hildesheim und Padang, Indonesien. Nachfolgend architektonische Wanderjahre in Asien und Europa. Arbeitet und wohnt mit seiner Familie in Liechtenstein. Tätig als Architekt in Theorie und Praxis in der Schweiz, Liechtenstein und Deutschland.

 

 

Liechtenstein
Niels Estrich
DOM publishers, Berlin 2018
Deutsch
328 Seiten
38 €
ISBN 978-3869225104

NACH OBEN

Architektur