FRONTPAGE

Autoren

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Ingrid Isermann

 

 

geboren in Hamburg, lebt als Kulturjournalistin und Lyrikerin seit 1964 in Zürich. Herausgeberin des Web-Kultur-Magazins Literatur & Kunst. Initiantin des ersten Zürcher Lyrik-Preises 2012. www.literaturundkunst.net. Tätig für verschiedene Printmedien. Co-Gründerin des ersten Schweizer Medienpreises für unabhängigen Journalismus. www.medienpreis-fuer-freischaffende.ch. Mitglied Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS). www.a-d-s.ch. Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturzeitschriften, Gedichtband «lichtjahre»; «Die Anatomie der Worte» (2014). In Sammlungen vertreten im Museum Haus Konstruktiv www.hauskonstruktiv.ch und Museum für Gestaltung, Toni Areal www.emuseum.ch Visuelle Poesie (Objekte Siebdruck auf Acryl), Ankäufe  Nationalbibliothek, Bern; Universitätsbibliotheken im In- und Ausland. www.ingrid-isermann.blogspot.com.

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Daniele Muscionico

1962 in Buchs im St.Galler Rheintal geboren, ist freischaffende Kulturjournalistin und Publizistin. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte war sie 18 Jahre als Kulturredaktorin bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) angestellt. Seit 2009 ist Daniele Muscionico als freie Autorin u.a. für DIE ZEIT, die Weltwoche, das Kultur-Magazin DU tätig. Sie schreibt Rezensionen für die Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, die Welt und hat diverse Künstlermonografien und kunstkritische Schriften herausgegeben. Buchpublikationen: «Backstage» (2007), «Jetzt erst Hecht» (2008) und «Himmel aufreissen» (2009), «Starke Schweizer Frauen», Limmat-Verlag Zürich (2011). Daniele Muscionico lebt in Zürich und Frankreich.

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Ingrid Schindler

geboren an Neujahr 1961 in München, Studium der Romanistik und Germanistik in München, Hamburg und Genf, lebt seit 20 Jahren als Journalistin und Autorin in der Schweiz (St. Gallen), ist auf Reisen, Food und Medizin spezialisiert, widmet sich journalistisch zur Zeit vor allem der neuen Lust aufs Landleben. Freie Journalistin, u.a. bei NZZ am Sonntag, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, Marmite Mit-Autorin des Kulinarischen Almanachs von Klett-Cotta, der Teubner Edition, Redaktorin Landliebe Schweiz.

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Sacha Verna

Sacha Verna, 1973 in Zürich geboren, lebt seit 2001 als freie Journalistin in New York. Sie schreibt für verschiedene Medien.

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Thomas Strässle

Thomas Strässle, geboren 1972 in Baden, lehrt Neuere deutsche und vergleichende Literaturwissenschaft an der Universität Zürich und leitet das transdisziplinäre Y Institut an der Hochschule der Künste Bern. Ausserdem ist er Präsident der Max Frisch-Stiftung an der ETH und war Jurymitglied des Schweizer Buchpreises.

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Andreas Kohm

Andreas Kohm (*1966) studierte Forstwirtschaft in Rottenburg a.N., anschließend Literaturwissenschaft, Philosophie und Geschichte am KIT und an der Hochschule für Gestaltung, Karlsruhe. Danach freiberufliche Arbeiten in beiden ‘Gebieten’, im Spannungsfeld Natur/Kultur. U.a. Forst- und Landschaftsplanung, Umweltpädagogik; Naturjournalismus. Seit den 1990ern zahlreiche Publikationen: Gedichte, Essays, Sprach-Installationen. Herausgeber von Katalogen, Ausstellungskurator; Lektor; Texter. Schreibworkshops mit Kindern.
Als Literaturkritiker schreibt Andreas Kohm für mehrere Zeitungen und Zeitschriften (u.a. Badische Ztg., Stuttgarter Ztg., taz, Literaturblatt, allmende) und moderiert Literaturgespräche. Seine Mundart-Lyrik wurde mehrfach ausgezeichnet. Abseits aller Betriebe lebt er in der Pfalz.

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Philipp Theisohn

Philipp Theisohn, geboren 1974, studierte Neuere Deutsche Literatur, Medävistik und Philosophie in Tübingen und Zürich. Er promovierte in Jerusalem und Tübingen und ist heute Professor für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Zürich. Zahlreiche Publikationen zur deutschen und europäischen Literaturgeschichte vom 13. bis zum 21. Jahrhundert, insbesondere zum literarischen Zukunftswissen, zur Vorstellung des literarischen Eigentums und zur jüdischen Kulturpoetik.

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Niklaus Oberholzer

Niklaus Oberholzer, geboren 1940, studierte Kunst- und deutsche Literaturgeschichte. Ab 1974 Leiter des Kulturressorts der Tageszeitungen Vaterland, Luzerner Zeitung und Neue Luzerner Zeitung; seit 2003 ist er freier Publizist und schreibt für diverse Medien und Verlage. Er war Mitglied des Stiftungsrates der Kulturstiftung Pro Helvetia. 1996 erhielt er als Kunstvermittler den Anerkennungspreis des Eidgenössischen Departements des Inneren. Publikationen, u.a. „Stille Post“ (2013).

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Markus Peter und Marcel Meili

Markus Peter (*1957, Zürich), Architekt. Nach einer Lehre als Tiefbauzeichner 1980/81 Gasthörer an der FU Berlin (Philosophie) und 1981–1984 Studium der Architektur an der HTL Winterthur (heute Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW). Seit 1987 eigenes Büro mit Marcel Meili in Zürich. 1993–1995 Gastdozent an der ETH Zürich und seit 2002 Professor für Architektur und Konstruktion an der ETH Zürich.

Marcel Meili (*1953) studierte Architektur an der ETH Zürich. Seit 1987 eigenes Architekturbüro zusammen mit Markus Peter in Zürich. Seit 1999 zudem Professor für Architektur am ETH Studio Basel, Institut Stadt der Gegenwart, der ETH Zürich.

 

 

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Alexander Sury

Geboren 1964, studierte Geschichte und Germanistik in Bern, Freiburg und Jena. Er arbeitete als Lehrer, Dramaturg und Journalist und ist heute Co-Leiter des Kulturressorts bei der Berner Tageszeitung »Der Bund«. Sein erstes Buch »Fürs Leben gern – 20 Begegnungen « (Verlag Huber) veröffentlichte er 2010, «Ruth Binde – Ein Leben für die Literatur» Wörterseh Verlag, 2014. Alexander Sury wohnt in Wohlen bei Bern.

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Françoise Sagan

Die französische Schriftstellerin Françoise Sagan, geboren am 21. Juni 1935 im südwestfranzösischen Cajarc als Françoise Quoirez – ihr Pseudonym geht zurück auf eine Romanfigur von Marcel Proust − stammte aus einer wohlhabenden Industriellenfamilie. Zum literarischen Kanon, der sie prägte, gehörten die Werke von Proust, Apollinaire, Faulkner, insbesondere von Éluard, dessen Gedichtzeilen sie ihren Romanen voranzustellen pflegte. 1954, kurz nach der Aufnahme ihres Literaturstudiums an der Pariser Sorbonne, erschien ihr Debutroman Bonjour Tristesse, der sie über Nacht weltberühmt machte. Das Buch, in dem sie die sexuelle Befreiung der sechziger Jahre vorwegnahm, war nicht nur eine literarische Sensation und ein großer finanzieller Erfolg, sondern löste auch einen Skandal aus durch die freizügige Schilderung des sexuellen Verlangens von Frauen. Noch im selben Jahr wurde die gerade 19 Jahre alte Autorin mit dem Prix des Critiques ausgezeichnet, der „Mythos Sagan“ war geboren.
Sie brach das Studium ab und widmete sich fortan ganz dem Schreiben. Die Erfolgsautorin, die häufig mit Colette verglichen wird, war ihr Leben lang außerordentlich produktiv, ihr vielfältiges Gesamtwerk umfasst über 40 Titel – Romane wie Aimez-vous Brahms (1959, dt: Lieben Sie Brahms?, 1960), Novellen und Theaterstücke (Château en Suède,1960, dt: Ein Schloss in Schweden, 1961) sowie Filmdrehbücher und Autobiographisches (Derrière l’épaule, 1998, dt: Mein Blick zurück, 2000). Viele ihrer Romane wurden zu Bestsellern und später verfilmt. Zudem schrieb sie Chanson-Texte für Juliette Gréco, Yves Montand und Johnny Hallyday.
Sagan wurde zur Kultfigur des mondänen Paris, engagierte sich sozial und politisch, führte ein Leben voller Exzesse und Skandale und geriet immer wieder in die Schlagzeilen. Nach zwei kurzen Ehen – mit Guy Schoeller und dem amerikanischen Künstler Robert Westhoff, mit dem sie einen Sohn hat – fand sie mit der Modedesignerin Peggy Roche die große Liebe, die bis zu deren Tod 1991 währte. Sie starb vereinsamt und finanziell ruiniert am 24. September 2004 mit 69 Jahren in Honfleur.
Hinter dem Bild der frivolen Sagan droht zuweilen ihre wahre Lebensmotivation in Vergessenheit zu geraten – das Schreiben, das für sie „die einzige Rechtfertigung ihrer selbst, das einzige aktive Zeichen ihrer Existenz“ darstellte. „Sie hat sich jenen klaren Blick bewahrt, mit dem eine aufgeweckte Heranwachsende die Welt der Erwachsenen durchschaut,“ so ihr Sohn Denis Westhoff über seine Mutter. Dieser Blick ist zeitlos. Das macht sie heute wieder modern.“

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Eugen Gomringer

Gomringer prägte den Begriff «Konkrete Poesie» in Analogie zum Begriff der «Konkreten Kunst». Eugen Gomringer, geboren 1925 als Sohn eines Schweizers und einer Bolivianerin, studierte Nationalökonomie und Kunstgeschichte in Bern und Rom. 1977 bis 1990 Professor für Theorie der Ästhetik an der Staatlichen Kunstakademie Düsseldorf. Seit 1971 Mitglied der Berliner Akademie der Künste. 2000 Gründer des Instituts für Konstruktive Kunst und Konkrete Poesie (IKKP) in seinem Wohnort im oberfränkischen Rehau/D. Zahlreiche Publikationen, Preise und Auszeichnungen.

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Elke Schmitter

Elke Schmitter. Geboren 1961 in Krefeld, Studium der Philosophie in München, Journalistin bei der “taz”, der “ZEIT” und seit 2001 Redaktorin beim “Spiegel”; Autorin von Romanen, Lyrik und Essays.

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Jakob Kellenberger

Jakob Kellenberger, geboren 1944, Dr. phil., wählte 1974 die diplomatische Laufbahn, die von der Gestaltung der Beziehungen zwischen der Schweiz und der Europäischen Union geprägt war. Von 1992 bis 1999 war er Staatssekretär für auswärtige Angelegenheiten, von 2000 bis 2012 Präsident des Internationalen Komitess vom Roten Kreuz (IKRK). Heute lehrt er an der ETH Zürich, der Universität Salamanca und am Hochschulinstitut für Internationale Studien und Entwicklung in Genf.

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Hanif Kureishi

Der Romancier, Dramatiker und Drehbuchautor Hanif Kureishi wurde 1954 in London als Sohn einer Engländerin und eines Pakistani geboren. Bekannt wurde er mit seinem Drehbuch zu Stephen Frears’ Film «My Beautiful Laundrette» (1985). Seinen grössten Erfolg feierteKureishi mit seinem ersten Roman «The Buddha of Suburbia» («Der Buddha aus der Vorstadt», 1990). Das autobiografisch gefärbte Werk wurde mit dem renommierten Whitbread Book Award ausgezeichnet und als BBC-Mehrteiler verfilmt.

Als Autor und Regisseur drehte Hanif Kureishi den Film «London Kills Me» (1991). Sein Roman «Intimacy» war die Vorlage für den gleichnamigen Film von Patrice Chéreau, sein Bühnenstück «The Mother» wurde mit Daniel Craig in der Hauptrolle verfilmt.
Im Februar ist Kureishis neuer Roman «The Last Word» erschienen; auf Deutsch kam von ihm zuletzt der Band «Mein Ohr an deinem Herzen. Erinnerungen an meinen Vater» (S. Fischer) heraus.

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Steffen Richter

Sprach mal fliessend Chinesisch und konnte es leidlich gut lesen. Hat heute immer noch großes Interesse an Ost- und Südostasien. Seit 1996 als Online-Redakteur der ZEIT tätig. Internationale Politik ist sein Hauptbetätigungsfeld. Was er an Texten am meisten schätzt, ist das gute Argument.

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Barbara Sichtermann

Die vielfach ausgezeichnete Journalistin und Autorin Barbara Sichtermann, geboren 1943 in Erfurt, arbeitet für verschiedene Printmedien wie «Die Zeit» und Rundfunksender sowie als Jurorin des Adolf-Grimme-Preises. Sie veröffentlichte zahlreiche Bücher zu Themen wie Pubertät, Weiblichkeit, Mütter, Paare, Frauenemanzipation, Geschlechterfragen und Sexualität. In der edition ebersbach erschien 2013: Ein freies Frauenzimmer. Caroline Schlegel­ Schelling.

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Thomas Zaugg

Thomas Zaugg, geboren 1985, studierte Philosophie, Geschichte und Kunstgeschichte an der Universität Zürich. «Blochers Schweiz Gesinnungen, Ideen, Mythen» im Verlag NZZ Libro, 2014 ist seine erste Publikation. Er ist redaktioneller Mitarbeiter beim Magazin des Tages-Anzeigers.

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Jo Lang

Josef Lang, geboren 1954, Dr. phil., Historiker, Politiker. Studium der Geschichte, Philosophe und Germanistik an der Universität Zürich. Verschiedene Buchbeiträge seit 1998 zu Themen wie Katholizismus/ Antisemitismus/ Liberalismus/ Kulturkampf/ Pazifismus. Nationalrat für die Grüne Partei 2003-2011. 2012 Wahl in das Vizepräsidium Grüne Schweiz.

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Max Frisch

Max Frisch (15. Mai 1911 in Zürich bis 4. April 1991) wurde bekannt durch seine Dramen, u.a. «Don Juan oder Die Liebe zur Geometrie» (1953), «Biedermann und die Brandstifter» (1958), «Andorra» (1961), «Biografie: Ein Spiel» (1967), «Triptychon, drei szenische Bilder» (1978) und seine Romane «Stiller» (1954), «Homo Faber» (1957), «Mein Name sei Gantenbein» (1964), «Montauk» (1975), «Der Mensch erscheint im Holozän» (1979) sowie die «Tagebücher 1946-1949» (1950), 1966-1971 (1972). «Aus dem Berliner Tagebuch» (2014) ist ebenfalls bei Suhrkamp erschienen.
Frisch wurde vielfach mit Preisen und zahlreichen Ehrungen ausgezeichnet. Max Frisch begann 1936 ein Architekturstudium an der ETH Zürich und war zunächst als Architekt und Architekturtheoretiker tätig. 1942 gewann er den Architekturwettbewerb für das städtische Freibad Letzigraben und heiratete im gleichen Jahr seine Architekturkollegin Trudy von Meyenburg, wandte sich aber bereits nach den ersten Erfolgen ganz der Schriftstellerei zu. Von Trudy von Meyenburg, mit der Frisch drei Kinder hatte, trennte sich Frisch 1954, die Ehe wurde 1958 geschieden. Von 1958 bis 1962 lebte Frisch mit Ingeborg Bachmann in Zürich und Rom zusammen, wo er die Studentin Marianne Oellers kennenlernte. 1968 heiratete Frisch die 28 Jahre jüngere. Einige Jahre lebte Frisch mit seiner zweiten Frau in Berlin, die Berliner Tagebücher berichten über diese Zeit. Im April 1974 geht Frisch auf einer Lesereise in den USA eine Beziehung zu der 32 Jahre jüngeren Alice Locke-Carey ein und schildert ihre Begegnung in der Erzählung «Montauk» (1975). Das offen autobiographische Buch führt 1979 zur Scheidung von Max und Marianne Frisch-Oellers. Das Berliner Tagebuch, das nun nach zwanzigjähriger Sperrfrist erscheinen konnte, ein funkelndes Prosafragment mit verschiedenen Themenkomplexen zur eigenen Existenz und Situation, Porträts von Schriftstellerkollegen, Beobachtungen zur DDR sowie fiktionale Texte, beginnt 1973 und ist ein literarisches Ereignis.

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Iris Radisch

Iris Radisch, geboren 1959 in Berlin, studierte Germanistik, Philosophie und Romanistik in Frankfurt am Main und Tübingen. Sie kam 1990 zur ZEIT zum Literatur-Ressort und ist heute Feuilleton-Chefin. Gastprofessuren übernahm sie u.a. in St. Louis/USA und Göttingen und war als Moderatorin für Fernsehsender tätig, u.a. für ZDF, ARD, WDR,VOX und das Schweizer Fernsehen SRF. Bekanntheit erlangte Iris Radisch, als das ZDF sie im August 2000 für die Sendung Das literarische Quartett  für die prominente Bücher-Talkshow mit Marcel Reich-Ranicki und Hellmuth Karasek bis zur letzten regulären Folge im Dezember 2001 verpflichtete sowie für die Sondersendungen anlässlich Jubiläen von Friedrich Schiller, Thomas Mann, Heinrich Heine und Bertolt Brecht in den Jahren 2005 und 2006.
2002 bis 2003 moderierten Iris Radisch und Gert Scobel, Moderator von Kulturzeit und ARD-Morgenmagazin. im wöchentlichen Wechsel die Literatursendung Bücher, Bücher des Hessischen Rundfunks. Von August 2006 bis September 2012 leitete sie als Nachfolgerin von Roger Willemsen monatlich den Literaturclub des Schweizer Fernsehens (ausgestrahlt auf SRF 1 und 3sat). Von 1995 bis 2000 war Iris Radisch Jurymitglied des Ingeborg-Bachmann-Preises, der seit 1977 im Rahmen der Tage der deutschsprachigen Literatur in Klagenfurt verliehen wird; von 2003 bis 2007 gehörte sie der dortigen Jury als Vorsitzende an.
2008 wurde Radisch von der Gesellschaft für deutsche Sprache mit dem Medienpreis für Sprachkultur in der Sparte «Presse» ausgezeichnet. 2009 ernannte die französische Kulturministerin Christine Albanel Radisch zum «Chevalier des Arts et Lettres».
Iris Radisch ist Mutter von drei Kindern und mit dem F.A.Z.-Feuilleton-Redakteur Eberhard Rathgeb (* 1959) verheiratet.
Publikationen, u.a.: Die Schule der Frauen. Wie wir die Familie neu erfinden. DVA, München 2007, ISBN 3-421-04258-6. Camus: Das Ideal der Einfachheit. Eine Biographie. Rowohlt, Berlin 2013, ISBN 3-498-05789-8.

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Angelika Overath

Angelika Overath, geboren 1957 in Karlsruhe, arbeitet als Reporterin, Kritikerin (NZZ) und Romanautorin. Sie unterrichtet Kreatives Schreiben (u.a. an der Journalistenschule MAZ, Luzern). Zuletzt erschien: «Alle Farben des Schnees. Senter Tagebuch» (2010) und «Fliessendes Land. Geschichten vom Schreiben und Reisen» (2012). Sie lebt seit sechs Jahren im Unterengadin.

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Urs Widmer

Urs Widmer, geboren am 21. Mai 1938 in Basel, Studium der Germanistik, Romanistik und Geschichte in Basel, Montpellier und Paris. 1966 Promotion über die deutsche Nachkriegsprosa. Verlagslektor im Walter Verlag, Olten, und im Suhrkamp Verlag, Frankfurt. In Frankfurt lebte er siebzehn Jahre als freier Schriftsteller von 1967 bis 1984. Für sein umfangreiches Werk wurde er mit zahlreichen Preisen, u.a. dem «Friedrich-Hölderlin-Preis 2007» der Stadt Bad Homburg und für seine Autobiographie «Reise an den Rand des Universums» mit dem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet. Urs Widmer lebte als Schriftsteller in Zürich, wo er am 2. April 2014 verstarb.

 

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Mary Lavater-Sloman

Mary Lavater-Sloman wurde 1891 als Tochter einer alteingesessenen Hamburger Reederfamilie geboren. Als junges Mädchen lernte sie in St. Petersburg den Schweizer Ingenieur Emil Lavater kennen, den sie 1912 heiratete. Nach der Flucht vor den Greueln der russischen Revolution liess sich das Paar in Winterthur nieder. Ab 1943 lebte die Mutter vierer Kinder in Ascona. 1980 starb Mary Lavater-Sloman 89-jährig in Zürich. Sie wurde berühmt durch Biographien von Johann Caspar Lavater, Lucrezia Borgia, Jeanne d’Arc, Johann Rudolf Wettstein oder Annette von Drose-Hülshoff. Die Schriftstellerin erhielt u.a. den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung.

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Stefan Zweig

Der Österreicher Stefan Zweig (1881−1942) gehörte in den 1920er Jahren zu den meistgelesenen Schriftstellern deutscher Sprache. Zweig studierte in Wien Geisteswissenschaften und promovierte 1904 in Berlin zum Dr. phil. Nach einem ersten Gedichtband (1901) machte er ab 1904 mit Erzählungen auf sich aufmerksam. In seiner leidenschaftlichen und bildkräftigen Prosa schrieb er die von psychologischem Einfühlungsvermögen, spannungsreicher Handlung und brillanter Stilistik gekennzeichneten Novellen. Der Kosmopolit pflegte auf seinen Reisen durch die ganze Welt zahlreiche Kontakte zu Künstlern und Schriftstellern. 1934 emigrierte er mit seiner ersten Frau nach London, wo die Ehe zerbrach. 1939 heiratete er seine Privatsekretärin Lotte Altmann, mit der er für kurze Zeit in New York und ab 1941 in Brasilien lebte. Bekannt wurde er für seine packenden mehrfach verfilmten psychoanalytischen Novellen wie die Schachnovelle (1942) um die Verwirrung der Gefühle sowie für seine kulturhistorischen Biografien (Marie Antoinette, Maria Stuart, Balzac u.a.) und Essays. Der überzeugte Pazifist schied 1942 zusammen mit seiner Frau im brasilianischen Exil freiwillig aus dem Leben.

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Laura de Weck

Laura de Weck, 1981, studierte Schauspiel an der Hochschule der Künste Zürich und arbeitet seit 2005 als Schauspielerin und Autorin. Sie spielte u.a. an der Gessnerallee Zürich, am Theater Basel und war von 2007-2009 Ensemblemitglied am Schauspielhaus Hamburg. Als Autorin erhielt de Weck mehrere Förderungen und Einladungen u.a. der Werkstatttage des Burgtheaters in Wien und ein Aufenthalts-Stipendium vom Literarischen Colloquium in Berlin.
Ihr erstes Stück „Lieblingsmenschen“ wurde 2007 am Theater Basel unter der Regie von Werner Düggelin uraufgeführt. Danach folgten 2008 „SumSum“ und 2011 „Für die Nacht“. Ihre Stücke sind beim Diogenes-Verlag erschienen und wurden an zahlreichen Schauspielhäusern nachgespielt und in verschiedene Sprachen übersetzt. Seit 2011 ist Laura de Weck auch als Regisseurin tätig und inszeniert eigene Texte u.a an der Gessnerallee Zürich und Kampnagel Hamburg. Ausserdem schreibt Laura de Weck szenische Artikel u.a. für das „Zeit-Magazin“ und seit August 2011 eine Kolumne im „Tages Anzeiger“. Laura de Weck lebt zwischen Hamburg und Zürich.

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Verena Naegele

Dr. Verena Naegele studierte Geschichte und Musikwissenschaft an der Universität Zürich. Sie war als Regie- und Dramaturgieassisentin am Opernhaus Zürich, danach acht Jahre lang als Kulturredaktorin beim «Aargauer Tagblatt» tätig. Seither ist sie freischaffende Publizistin, Kuratorin, Kulturmanagerin und Dozentin, u.a. die Autorin von «Parsifals Mission. Der Einfluss Richard Wagners auf Ludwig II. und seine Politik» (Dittrich Verlag, 1995), «Viktor Ullmann. Komponiern in verlorener Zeit» (Dittrich Verlag, 2002).

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Sibylle Ehrismann

Sibylle Ehrismann studierte an der Universität Zürich Germanistik und Musikwissenschaft und war u.a. als Redakteurin bei verschiedenen Musikpublikationen tätig. Heute arbeitet sie als freischaffende Musikpublizistin und Kuratorin im In- und Ausland.

Beatrice Eichmann-Leutenegger

Beatrice Eichmann-Leutenegger lic. phil. I, 1945 in Schwyz geboren, Studium der Germanistik und Kunstgeschichte, Ausbildung zur Programmgestalterin beim Rundfunk, seit Ende der 70er Jahre als Literatur- und Theaterkritikerin tätig. Veröffentlichungen: zahlreiche Essays, biografische Arbeiten (u. a. zu Gertrud Kolmar), Erzählungen, ein Roman. Lebt in Muri b. Bern

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Florian Weiland-Pollerberg

Florian Weiland-Pollerberg ist promovierter Kunsthistoriker und als Kulturjournalist mit den Schwerpunkten Literatur und Kunst tätig. Er lebt am Bodensee, schreibt als freier Autor für Kunstmagazine und Zeitungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und hat an mehreren Ausstellungskatalogen mitgearbeitet.

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Marion Löhndorf

Marion Löhndorf ist Kulturkorrespondentin der Neuen Zürcher Zeitung in London. Für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb sie 13 Jahre lang. Von 2001-2004 berichtete sie für die dpa über Kunst, Literatur, Theater, Film und Kulturpolitik aus London. Studium der Komparatistik, Germanistik und Kunstgeschichte. Sie ist Autorin und Co-Autorin mehrerer Film-Bücher und lebt in der Nähe von London.

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Thomas Assheuer

*1955 in Arnsberg/D. Von 1975 bis 1982 studierte Assheuer an den Universitäten Münster und Hamburg Germanistik und Philosophie; 1983 absolvierte er ein Volontariat beim Hessischen Rundfunk und war anschliessend Redakteur im ‘Kulturellen Wort’. 1991 wechselte er ins Feuilleton der Frankfurter Rundschau. Seit 1997 ist er Feuilleton-Redakteur der Wochenzeitung DIE ZEIT. Das von Thomas Assheuer gemeinsam mit Werner A. Perger herausgegebene ZEIT-Buch ‘Was wird aus der Demokratie?’ (Verlag Leske + Budrich) erhielt im Rahmen des Bruno-Kreisky-Preises für das politische Buch 2000 einen mit 25.000 Schilling dotierten Anerkennungspreis.

 

 

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Leopold Federmair

Leopold Federmair, geboren 1957 in Oberösterrreich, studierte
Germanistik, Publizistik und Geschichte. Er lebt als Schriftsteller,
Kritiker und Übersetzer in Hiroshima. Zuletzt erschien “Die Ufer
des Flusses”, verschiedene Prosa, 2012.

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Hans von Trotha

Hans von Trotha, Jahrgang 1965, hat in Heidelberg und Berlin Literatur, Geschichte und Philosophie studiert. Während der Arbeit an einer Dissertation über die gegenseitige Beeinflussung von Literatur, Philosophie und Gartenkunst begann er, für den Rundfunk und verschiedene Zeitungen zu schreiben, u.a. DIE ZEIT. Er gilt als Spezialist für die Landschaftsgärten des 18. Jahrhunderts. Derzeit arbeitet er selbständig als Publizist im Kulturbereich.

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Gertraude Clemenz-Kirsch

Gertraude Clemenz-Kirsch, in Dresden geboren; Studium an der Palucca-Schule Dresden, Institut für künstlerischen Tanz; Arbeit als Diplom-Bibliothekarin; Vortragstätigkeit und Reiseleiterin für Paris und Frankreich.
Publikationen: Die sieben Leben des Pablo Picasso (2007), Frauen um Chagall (2009), Süchtig nach Paris (2012)

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Sabina Naef

Sabina Naef, *1974 in Luzern, Studium der Germanistik und Romanistik in Lausanne und Zürich, lebt in Luzern. Lyrikerin, mehrere Gedichtbände, zuletzt «leichter Schwindel», Edition Korrespondenzen Wien, 2005, Kurzprosa und Dramolette. 2010 vertonte Gedichte, uraufgeführt durch das Lucerne Jazz-Orchestra, CD «Berge versetzen», KKL Luzern. Jurymitglied erster Zürcher Lyrik-Preis Literatur & Kunst 2012.

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Charles Linsmayer

Charles Linsmayer, *1945 in Zürich, Dr. phil., lebt als Journalist und Herausgeber von Schweizer Literatur in Zürich, div. Publikationen und Ehrengaben. 2012 präsentiert er erstmals die «Hottinger Literaturgespräche» sowie das Maurice Chappaz-Lesebuch «In Wahrheit erleben wir das Ende der Welt». Jurymitglied erster Zürcher Lyrik-Preis Literatur & Kunst 2012.

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Claude Delay

Claude Delay, 1934 in Neuilly-sur-Seine in Frankreich geboren, ist Psychoanalytikerin und Schriftstellerin. Sie hat beim renommierten französischen Verlag Gallimard mehrere Romane und Biografien veröffentlicht, unter anderem eine Biografie über die russische Dichterin Marina Zwetajewa und “Chanel solitaire”, die Biografie und Grundlage zum gleichnamigen Film über Coco Chanel. Claude Delay wurde für ihre Werke mehrfach ausgezeichnet, so mit dem Prix Lucien Tisserant, dem Prix Littéraire de Trente Millions d’Amis, dem Prix Cazes (Brasserie Lipp Paris) oder dem Prix Anna de Noailles der Académie française.

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Georg Seesslen

Georg Seesslen, *1948 in München, ist einer der renommiertesten Autoren im Bereich der Filmrezeption und Populärkultur, Feuilletonist, Cineast und Filmkritiker. Er verfasste zahlreiche Monografien zu Regisseuren, Schauspielern und Filmgenres und bezieht essayistisch oder in mehrbändiger Buchform zu kulturellen und politischen Themen kritisch Stellung. In neueren Veröffentlichungen wie Orgasmus und Alltag setzt sich Seesslen auch mit dem heutigen TV-Angebot auseinander. In Tageszeitungen und Magazinen veröffentlicht er regelmässig Artikel und betreibt auch einen eigenen Blog. Seesslen studierte Malerei, Kunstgeschichte und Semiologie in München. Er war Dozent an verschiedenen Hochschulen im In- und Ausland und arbeitet als freier Autor für u. a. epd Film, Frankfurter Rundschau, Freitag, Jungle World, konkret, Der Tagesspiegel, taz und Die Zeit. Aktuelle Publikation, zusammen mit Markus Metz: “Wir Untote! Über Posthumane, Zombies, Botox-Monster und andere Über- und Unterlebensformen in Life Science & Pulp Fiction”. Matthes & Seitz Berlin, Berlin 2012. ISBN 978-3-88221-563-2. Georg Seesslen lebt in Kaufbeuren.

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Rudolph Jula

Rudolph Jula wurde 1965 als Sohn eines italienischen Vaters und einer Schweizer Mutter geboren. Einen ersten Einblick in die Regietätigkeit verschaffte er sich am Schauspielhaus und am Opernhaus in Zürich. Zudem schrieb Rudolph Jula für verschiedene Zeitungen und Zeitschriften. 1988 entstand bei einem Aufenthalt in London der Erzählband «Conquest».
In den darauf folgenden drei Jahren hatte Rudolph Jula seinen Wohnsitz in Rom. Dort arbeitete er am Roman «Giulios Schlaf», der 1997 in der Edition Patrick Frey veröffentlich wurde. Von 1993 bis 1998 absolvierte Rudolph Jula ein Regie- und Drehbuchstudium an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb). Sein Abschlussfilm «Drei Wünsche» wurde mit dem Deutschen Bundeskurzfilmpreis ausgezeichnet.
Filme: cattolica (2003); Drei Wünsche (1999); Mein russischer Sommer (1998); Erinnerst du dich (1995); Die letzte Sozialistin (1993): Die Nacht voller Blumen (1988).

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Moritz Holfelder

Moritz Holfelder, *1958, Journalist und Autor, Studium der Publizistik und Kunstgeschichte an der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität; seitdem ständiger Mitarbeiter des Bayerischen Rundfunks und des Norddeutschen Rundfunks. Fachgebiete: Film, Architektur, Bildende Kunst, DDR-Geschichte. Zahlreiche Publikationen, zuletzt: Palast der Republik. Aufstieg und Fall eines symbolischen Gebäudes (2008). Lebt in München und Berlin.

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Stefan Howald

geboren 1953, studierte Germanistik und Geschichte in Zürich und Berlin und promovierte 1983 zum Romanwerk von Robert Musil. Seit 1976 freie Journalistische Mitarbeit, von 1984 bis 1991 Redaktor beim Zürcher Tages-Anzeiger. Von 1991 bis 2003 lebte Stefan Howald in London, wo er für schweizerische und deutsche Zeitungen schrieb und Monografien sowie Biografien über Peter Weiss, George Orwell, Karl-Viktor von Bonstetten und Eric Ambler verfasste. Zudem übersetzte er aus dem Englischen Romane von Stuart Hood, mehrere Kriminalromane sowie eine Biografie über Noam Chomsky. Ab 2003 arbeitet Stefan Howald als Journalist im kulturellen und entwicklungspolitischen Bereich.

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Christoph Menke

Christoph Menke (* 22. November 1958 in Köln) ist seit 2009 Professor für Philosophie in Frankfurt am Main. Menke studierte von 1977 bis 1980 Philosophie, Germanistik und Kunstgeschichte in Heidelberg, von 1980 bis 1983 Philosophie und Germanistik in Konstanz. Dort wurde er 1987 mit einer Dissertation zum Thema: Nach der Hermeneutik. Zur Negativität ästhetischer Erfahrung promoviert. Habilitation 1995 an der Freien Universität Berlin aufgrund der Schrift Tragödie im Sittlichen. Hegel und die Freiheit der Moderne. Von 1988 bis 1991 war Menke Assistent in Konstanz, 1991 bis 1997 in Berlin, 1997 bis 1999 Associate Professor an der New School for Social Research, New York, anschliessend Professor für Philosophie mit Schwerpunkt Ethik und Ästhetik an der Universität Potsdam. Seit 2009 Professor für Praktische Philosophie (Rechtsphilosophie und politische Philosophie) im Exzellenzcluster Normative Orders an der Johann-Wolfgang-von-Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

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Olga Martynova

Olga Martynova ist die Trägerin des Ingeborg-Bachmann-Preises 2012. Martynova wurde für ihren Text Ich werde sagen: Hi! ausgezeichnet. Die Autorin entwirft mit kulturgeschichtlichen Bezügen das Porträt eines jungen Mannes, der sich gleichzeitig für das Erwachen erotischer Gefühle wie für die Dichtung interessiert. Die Jury lobte den Text als leichtes, luftiges Porträt und lobte den anarchischen Witz Martynovas und und ihren Griff in die Menschheitsgeschichte. Der Ingeborg-Bachmann-Preis ist als Hauptpreis der Klagenfurter Literaturtage mit 25.000 Euro dotiert und wird seit 1977 in Erinnerung an die 1926 in Klagenfurt, Österreich geborene Schriftstellerin verliehen.
Olga Martynova, (*1962 in Dudinka), wuchs in Leningrad auf und studierte dort russische Sprache und Literatur. 1991 zog sie nach Deutschland und lebt heute in Frankfurt am Main. Sie veröffentlichte bislang Lyrik, diverse Essays und 2010 den Roman Sogar Papageien überleben.

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Evelyn Finger

geboren 1971 in Halle a. d. Saale, studierte Germanistik und Anglistik in Halle (Saale). Sie schrieb für verschiedene Tageszeitungen, vor allem zum Thema Theater. 2001 kam sie zur Wochenzeitung DIE ZEIT. Zunächst war sie im Ressort Literatur tätig, später auch in den Ressorts Leben und Reise. Von 2004 bis März 2010 war sie als Redakteurin im Feuilleton tätig und schrieb über Tanz, Literatur, Kulturpolitik sowie Geschichtsaufarbeitung. Seit April 2010 leitet sie das Ressort Glauben und Zweifeln.

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Bice Curiger

geboren 1948 in Zürich. Kuratorin für Gegenwartskunst am Kunsthaus Zürich, Mitbegründerin und Chefredaktorin der Kunstzeitschrift Parkett sowie Herausgeberin der Museumszeitschrift Tate etc. 2011 war sie Direktorin der 54. Biennale di Venezia. Zu ihren zahlreichen Ausstellungen der letzten Jahre gehören Katharina Fritsch (2009), Peter Fischli/David Weiss: Fragen und Blumen (2007), The Expanded Eye (2006), Sigmar Polke: Werke und Tage (2005), Georgia O’Keeffe (2003), Public Affairs (2002), Hypermental (2000) oder Freie Sicht aufs Mittelmeer (1998) und Birth of the Cool (1997). Davon unabhängige Buchpublikationen sind Maurizio Cattelan (2008) oder Kunst expansiv: zwischen Gegenkultur und Museum (2002).

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Katja Nicodemus

41, studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Paris. Sie arbeitete bei diversen Radiosendern und ging dann als Filmredakteurin zu Tip und taz. Seit 2002 ist sie Filmredakteurin im Feuilleton DIE ZEIT.

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Christoph Gantenbein

1991-1998 Architekturstudium an der ETH Zürich, 1998 Diplom an der ETH Zürich bei Hans Kollhoff. Seit 1998 Partner des Architekturbüros Christ & Gantenbein.

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Christof Siemes

1993 kam der damals 29-jährige Germanist als Redakteur in das Feuilleton der ZEIT. Zwei Jahre später wechselte er zum ZEITmagazin, das er von 1996 bis 1999 leitete. Als das Magazin vorübergehend eingestellt wurde, kehrte er als Kulturreporter ins Feuilleton zurück. Dr. Christof Siemes ist stellvertretender Ressortleiter des Feuilleton DIE ZEIT.

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Emanuel Christ

Architekturstudium 1991-1998 an der ETH Zürich, der EPF Lausanne und an der HdK Berlin. 1998 Diplom an der ETH Zürich bei Hans Kollhoff. Seit 1998 Partner des Architekturbüros Christ & Gantenbein.

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Christina Tilmann

Kulturjournalistin, Filmredaktorin beim Tagesspiegel, Lehrtätigkeit im Studiengang „Kulturjournalismus“ der Universität der Künste Berlin, Veröffentlichungen u.a. „Eine Preussin in Hollywood. Marlene Dietrich“, in „Preussens Eros, Preussens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preussen“, (2010, Hrsg. Sven Kuhrau, Isabelle von Marschall); „Kinos auf dem Kurfürstendamm“, in „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“, (2009, Hrsg. Michael Zajonz, Sven Kuhrau).

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Michael Böhm

Michael Böhm wurde 1969 in Dresden geboren. Er studierte Politikwissenschaften in Berlin und dem französischen Lille. Michael Böhm lebt als freier Publizist in Berlin und schreibt vor allem Essays für Zeitschriften und den Rundfunk im deutschsprachigen Raum, u.a. „Du – Magazin“, „Deutschlandfunk“ und „Deutschlandradio Kultur“.

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Vita Sackville-West

Victoria Mary Sackville-West, The Hon Lady Nicolson, genannt Vita, 9. März 1892 auf Knole House, Sevenoaks, Kent bis 2. Juni 1962, Sissinghurst Castle, war eine englische Schriftstellerin und Gartengestalterin. Sie ist auch durch ihre Beziehung mit der Schriftstellerin Virginia Woolf bekannt geworden, der sie als Vorbild für deren Roman Orlando diente. Sackville-West schrieb über 50 Bücher, am bekanntesten sind ihre Novellen The Edwardians, ein einfühlsames Porträt einer Gesellschaft, und All Passion Spent, eine Beschreibung einer normalen Ehe und des Älterwerdens.

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Carson McCullers

geboren 1917 in Columbus, Georgia/USA, wollte ursprünglich Pianistin werden. Mit 17 Jahren ging sie nach New York, um Musik zu studieren. Sie verdiente sich ihren Lebensunterhalt als Sekretärin, Kellnerin, Barpianistin und beschloss, Schriftstellerin zu werden. Ihr Erstling ‚Das Herz ist ein einsamer Jäger’ machte die erst 23-jährige zur literarischen Berühmtheit. Durch Schlaganfälle wurde ihr Leben durch Krankheiten bestimmt, denen sie ihr Werk abrang. Carson Mc Cullers starb mit 50 Jahren 1967 in Nyack, New York.

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Elke Heidenreich

*1943 in Kohrbach, war als Journalistin, Autorin und Moderatorin für Radio und Fernsehen tätig. Ihre Figur der schnoddrigen Metzgersfrau Else Stratmann machte sie einem breiteren Publikum bekannt, ebenso wie ihre Kolumne „Also….“ in der Frauenzeitschrift Brigitte. Elke Heidenreich verfasste auch mehrere erfolgreiche Bücher: Kolonien der Liebe, Nero Corleone, Der Welt den Rücken. Mit der seinerzeitigen Literatursendung Lesen! im ZDF wurde sie zu einer der einflussreichsten Literaturkritikerinnen.

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Severin Perrig

geboren 1961 in Hamburg, studierte Germanistik, Geschichte und Ethnologie in Marburg und Zürich, wo er 1992 promovierte. Perrig war Dozent für Deutsche Literatur an der tschechischen Universität Ostrava. Daneben absolvierte er den Diplomlehrgang der Ringier Journalisten- schule Zürich 1985/86 sowie 2003 den Nachdiplomkurs Kulturkommunikation und Kulturkritik an der Hochschule Winterthur ZHAW. Zahlreiche Publikationen, u.a. „Stimmen, Slams und Schachtel-Bücher: Eine Geschichte des Vorlesens“; „Archäologie der Märchen“; Mitherausgeber von „Peter Bichsel: Das ist schnell gesagt“. Severin Perrig lebt und arbeitet als Dozent und Autor in Luzern und Zürich.

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Isolde Schaad

geboren 1944, lebt als Schriftstellerin in Zürich. Studienreisen in Nah-Ost, Ostafrika, Indien, im Frühjahr 1997 als Writer in Residence an der renommierten Washington University in St. Louis, USA. Ihr umfangreiches Werk enthält alle Textsorten ausser der Lyrik, die sie in ihrer Schublade behält. Zuletzt erschienen Erzählungen in Sammelbänden und der PEN Anthologie «Über Geld schreibt man doch», Zytglogge, 2011. Ihre Bücher erschienen fast alle im Limmatverlag, Zürich, zuletzt „Von Einem“, Literatur + Geschlecht, und der Roman „Robinson + Julia“, («blitzgescheit und wunderbar poetisch», Buchjournal D).

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Hedi Wyss

geboren 1940 in Bern, nach Lehrerseminar und Ausbildung an der Universität Bern seit 1965 als Redaktorin und Journalistin für unterschiedlichste Medien tätig, u.a. Reportagen, Analysen, Kolumnen, mit Schwerpunkten Ökologie, Erziehung, Kunst, Literatur, Frauenfragen. Reisen und Aufenthalte in USA, Afrika, Asien sowie in verschiedensten europäischen Ländern. 1989 Stipendiatin der Stadt Bern im Berner Atelier in New York. 1990 Zürcher Journalistenpreis für eine Reportage aus New York in NZZ „Wochenende“.
Als Autorin wurde Hedi Wyss mit dem Sachbuch „Das rosarote Mädchenbuch“ (1972) bekannt; sie war auch Mitherausgeberin des Mädchenjahrbuchs „Rotstrumpf“, das in den siebziger und frühen achtziger Jahren erfolgreich war. Neben ihrer Arbeit im Bereich der Jugendliteratur hat die Schriftstellerin zahlreiche Bücher für Erwachsene verfasst und Buch- sowie Anerkennungspreise erhalten. Im Werk „Bubikopf und Putzturban“ (2003) rekonstruiert die Autorin das Leben ihrer Mutter. Hedi Wyss lebt und arbeitet in Kilchberg/ZH.

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Susanne Mayer

(* 1952), deutsche Journalistin und Sachbuchautorin, studierte an den Universitäten Bonn, Freiburg, Oxford, Ann Arbor und promovierte 1985 an der Universität Freiburg im Fach Anglistik. Ab 1983 war sie zunächst Volontärin, dann Redakteurin der Stuttgarter Zeitung. 1986 wechselte sie zur Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT, bei der sie im Literaturressort tätig ist. Zu ihren Themen-Schwerpunkten gehört auch die Familienpolitik. Susanne Mayer hat zwei Söhne. Für ihre Arbeiten wurde sie 1985 mit dem Theodor-Wolff-Preis sowie 1990 und erneut 1994 mit dem Emma-Journalistinnen-Preis ausgezeichnet.

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Michal Govrin

was born in Tel Aviv as the daughter of an Israeli pioneer father and a mother who survived the Holocaust. She ist working as a novelist poet and theatre director in Jerusalem. Govrin has published ten books of poetry and fiction. In 2010 she has been selected by the Salon du Livre of Paris as one of the most influential writers of the past thirty years. Her novel Snapshots (Hevzekim, 2002) was awarded the 2003 Acum Prize for the Best Literary Achievement of the Year and was published in English translation (Riverhead Books, 2007) and French translation, Sur le vif, 2008 Sabine Wespieser, Editeur). Michal Govrin received her Ph.D. at the University of Paris for her thesis, Contemporary Sacred Theatre, dealing with theatre and ritual religious ritual. Govrin is married and has two daughters. She holds the academic chair of the Theatre Department of the Emunah College, and has u.a. taught at the Hebrew University of Jerusalem, lectures at The Cooper Union School of Architecture in New York.

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Ulrich M. Schmid

geboren 1965, studierte Slavistik, Germanistik und Politologie an den Universitäten Zürich, Heidelberg und Leningrad. Seit 1993 arbeitet er als freier Mitarbeiter im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung NZZ. 1995-1996 forschte er als Visiting Fellow an der Harvard University. Von 1992-2000 war er Assistent, von 2000-2003 Assistenzprofessor am Slavischen Seminar der Universität Basel. 2003-2004 Assistenzprofessor am Institut für Slavistik der Universität Bern, seit 2005 Ordinarius für slavische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2007 Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen HSG.

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Güzin Kar

wurde 1971 in der Türkei geboren und lebt seit  ihrem fünften Lebensjahr in der Schweiz. Sie studierte an der renommierten Ludwigsburger Filmakademie und arbeitet heute in Deutschland und der Schweiz als Drehbuchautorin (u. a. „Die wilden Hühner“) und  Regisseurin. 2006 erschien bei Kein & Aber der Roman „Ich dich auch“, der wochenlang als Nummer 1 auf der Schweizer Bestsellerliste stand und von Ulrich Limmer (Schtonk, Comedian Harmonists, Das Sams) verfilmt wurde. Güzin Kar lebt vorwiegend in Zürich. Als einzige Autorin gewann sie zweimal den Drehbuchpreis der Schweizerischen Autorengesellschaft SSA: 2003 für “Alles bleibt anders“, 2005 für “Fliegende Fische” oder “Fliegende Fische müssen ins Meer”, das 2010 mit Elisa Schlott und Meret Becker in den Hauptrollen verfilmt wurde und im Sommer 2011 in Deutschland und in der Schweiz in die Kinos kam.

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Ijoma Mangold

(*1971 in Heidelberg) studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna. Danach arbeitete er bei der Berliner Zeitung. Seit 2001 schrieb er für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Er war Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises und des Deutschen Buchpreises 2007. Im gleichen Jahr erhielt er den Berliner Preis für Literaturkritik. Im Wintersemester 2008/09 hatte Mangold eine Gastprofessur für Literaturkritik an der Universität Göttingen. Am 1. April 2009 wurde er stellvertretender Feuilletonchef der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT.

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Chris Köver

*1979, ist Kulturwissenschaftlerin und Mitbegründerin des Frauenmagazins für Politik und Popkultur Missy.

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Rolf Breiner

(*1947) stammt aus Westfalen und lebt seit über 35 Jahren in der Schweiz. Er war als Redakteur bei der “Weltwoche”, bei Luzerner Tageszeitungen, dem Fernsehmagazin TR7 in Zürich tätig, bis 2012 Chefredaktor des Schweizer Monatsmagazins “Immobilien Business” . Rolf Breiner arbeitet als freier Journalist im Bereich Film, Fernsehen und Medien.

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Simon Baur

(* 11.07.1965) ist Kunsthistoriker und lebt vorwiegend in Basel. Er arbeitet als freier Kurator und Kunstpublizist, organisiert Ausstellungen und publiziert in den Bereichen Kunst, Architektur und Tanz. Publikationen (Auswahl):«Meret Oppenheim. Brunnengeschichten» (2010); «Ausdruckstanz in der Schweiz» (2010); «Rudolf Steiner in Kunst und Architektur» (2007); «Helmut Federle. Zeichnungen 1975-1997 aus Schweizer Museumsbesitz» (2005); «presse.culture.ch. Ein Handbuch für den Schweizer Mediendschungel am Beispiel der Bildenden Kunst» (2003).

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Sabine Arlitt

(*1956) lebt und arbeitet in Zürich. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Europäischen Volksliteratur. Sie verfasst Künstlerdokumentationen und schreibt Texte für Ausstellungskataloge und Bücher zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Daneben Tätigkeit als freie Kunstkritikerin. Publikationen in verschiedenen Printmedien. Fachspezifische
Vorträge.

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Maile Meloy

1972 in Helena/Montana geboren, ist Autorin des Romans „Tochter einer Familie“ (Kein & Aber 2010), der mit „Lügner und Heilige“ inhaltlich verbunden ist, sowie der Kurzgeschichten-Sammlungen „Half in Love“ und „Both Ways Is The Only Way I Want It”. Letztere wurde von der New York Times Book Review zu einem der „10 besten Bücher 2009“ gewählt. Für ihr literarisches Schaffen wurde Maile Meloy mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt 2004 das Guggenheim Stipendium. „Lügner und Heilige“ stand 2005 auf der Shortlist für den Orange Prize. Maile Meloy lebt in St. Angeles.

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Andrea Sailer

1969, ist ausgebildete Übersetzerin, hat sich später dem Journalismus zugewendet und als Redaktorin der Tageszeitung “Zürcher Unterländer” gearbeitet. Heute ist sie freie Journalistin und Autorin sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Märtplatz. Sie wohnt in Eglisau.

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Hansjörg Schneider

* 27. März 1938 in Aarau, wuchs in Zofingen auf und studierte an der Universität Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte 1966 und arbeitete zunächst als Lehrer und Journalist sowie als Regieassistent am Theater Basel. Schneider hat zahlreiche Theaterstücke sowie Romane und Erzählungen verfasst. In letzter Zeit ist er mit seinen Kommissär Hunkeler-Krimis, die auch vom Schweizer Fernsehen verfilmt wurden, einem breiteren Publikum bekannt geworden.

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Robert Kaltenbrunner

Dr. Robert Kaltenbrunner ist Architekt und Publizist; er arbeitet am Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn und Berlin.

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Tim Guldimann

Geboren 1950 in Zürich, Schweizer Diplomat, Politikwissenschaftler und amtierender Botschafter der Schweiz in Berlin. Guldimann trat 1982 in den diplomatischen Dienst ein und war in Bern, Genf und Kairo tätig. Einen Höhepunkt seiner diplomatischen Laufbahn erlebte Guldimann in Tschetschenien, wo er 1996 bis 1997 als Botschafter und Leiter der OSZE- Mission massgeblich für den ersten, später gescheiterten Tschetschenien-Friedensvertrag und die im Februar 1997 durchgeführten Wahlen verantwortlich war. 1997 bis 1999 Leiter der OSZE-Mission in Kroatien.

Ab 1989 Lehrbeauftragter für Aussenpolitik an den Universitäten Zürich, Freiburg im Breisgau und Bern, 1995 eine Honorarprofessur. Von 1999 bis 2004 Schweizer Botschafter im Iran. Die Schweiz vertritt im Iran die Interessen der USA, die nach der Geiselnahme von Teheran (von 1979 bis 1981) den direkten diplomatischen Kontakt zum Land abgebrochen hatten. 2005 bis 2007 Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, weitere Lehraufträge an der Universität Bern und am Europakolleg in Brügge und Natolin. Von Oktober 2007 bis im Oktober 2008 war Guldimann Leiter der OSZE-Mission im Kosovo. Seit Mai 2010 ist Guldimann Botschafter in Berlin. Moses-Mendelssohn-Preis der Stadt Berlin, 2006. Tim Guldimann ist verheiratet und hat zwei Kinder.

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Fabrizio Brentini

geboren 1957, Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie in Fribourg und Zürich.

1994 Promotion bei Prof. Stanislaus von Moos. Unterrichtet Philosophie sowie Religionskunde und Ethik an der Kantonsschule Sursee. Zahlreiche Publikationen. Er wohnt mit seiner Familie in Luzern.

www.architekturgeschichte.ch

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Simone de Beauvoir

9. Januar 1908 – 14. April 1986 in Paris, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Die politisch engagierte Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren gilt als Vertreterin des Existentialismus. Mit ihren beiden existentialistischen Romanen “L’Invitée“ (1943) und “Le Sang des autres“ (1945), 1984 von Claude Chabrol als “Das Blut der Anderen“ verfilmt, erlangte Simone de Beauvoir Anerkennung als Schriftstellerin. Der Welterfolg “Das andere Geschlecht“ (1949) gilt als ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zur bekanntesten Intellektuellen Frankreichs.

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Joseph von Westphalen

geboren 1945, Schreibtisch in München. Joseph Graf von Westphalens Eltern stammen aus alten Adelsfamilien. Er wuchs in München auf und studierte ab 1966 Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte. 1978 Promotion zum Doktor der Philosophie. Von 1979 bis 1981 war er für die Verwertungsgesellschaft Wort tätig; Redakteur bei der Kulturzeitschrift “Westermanns Monatshefte”. Seit 1987 lebt er als freier Schriftsteller in München. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Diverse Romane, daneben ständig journalistische Texte für seriöse und unseriöse Blätter. Ab und an packt der Autor seinen erotischen Jazzkoffer und spielt als DJ zum Tanz auf. Zuletzt bei Kein & Aber erschienen “Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt“.

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Dagmar Just

Dagmar Just lebt und arbeitet nach einem Germanistikstudium als Autorin und Literaturwissenschaftlerin in Berlin. Buchpublikation: “Auf der Suche nach Täuschung“. Für blaue Interpreationen. Aisthesis Verlag, Bielefeld.

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Stéphane Hessel

Stéphane Hessel (1917-2013) wurde als Sohn des Schriftstellers Franz Hessel in Berlin geboren. 1934 zog er mit den Eltern nach Paris; 1939 wurde er französischer Staatsbürger. Ab Oktober 1945 war er Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen in New York, 1948 Mitunterzeichner der Charta der Menschenrechte.
Der Übersetzer Michael Kogon, der ‘Empört Euch!’ auf Wunsch des Autors ins Deutsche übersetzt hat, ist Nationalökonom, Übersetzer, Autor und Mitherausgeber der Gesammelten Schriften seines Vaters, des Publizisten Eugen Kogon, der Stéphane Hessel im KZ Buchenwald das Leben rettete, indem er ihm zu einer neuen Identität verhalf.

Julieta Schildknecht

Julieta Schildknecht

Die schweizerisch-brasilianische Photographin wächst in Sao Paulo auf. Nach Abschluss eines Jura-Studiums an der Katholischen Universität von Rio de Janeiro einige Jahre Tätigkeit in der Werbebranche. Während ihres 3-jährigen Aufenthaltes in New York absolviert Julieta Schildknecht ein Jahr an der Parson School of Design und ist in der Modebranche tätig; Engagement bei Liz Clayborne und Fiorucci in Sao Paulo. Übersiedlung in die Schweiz, anschliessend 3.5 Jahre im Private Banking der UBS in Zürich. Seit 2001 freischaffende Photographin; seit 2002 bei der Bildagentur Keystone; seit 2005 bei der Bildagentur Agencia O Estado in Sao Paulo; seit 2008 Studium an der Universität Zürich Kunstgeschichte und Photographie; seit 2009 Mitglied bei SIK-ISEA und ProLitteris. September 2011 Master at Oxford Brookes University on contemporary art; 2012 Publikation über das Engadin mit Photos von Julieta Schildknecht, Scheidegger & Spiess. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u.a. in New York, vertreten in privaten Sammlungen und Institutionen.

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Stefan Zweifel

Schweizer Publizist, Übersetzer und Journalist. Stefan Zweifel, geboren am 22. Dezember 1967 in Zürich, studierte Philosophie, Komparatistik und Ägyptologie an der Universität Zürich. Seine Lizentiatsarbeit verfasste er über de Sade, Hegel und La Mettrie. Bekannt wurde Zweifel durch die Neu-Edition und Übersetzung des zehnbändigen Werkes des Marquis de Sade: „Justine und Juliette“ (gemeinsam mit Michael Pfister). Darüber hinaus wirkte er federführend bei Ausstellungen über den Dadaismus und den Surrealismus mit. Bis 2004 betreute er die dreisprachige Kulturzeitschrift Gazzetta. Er schreibt unter anderem Beiträge für die Neue Zürcher Zeitung, die Weltwoche und die Zeitschriften Du sowie Literaturen. Seit April 2007 ist er Mitglied im Kritikerteam der Sendung Literaturclub im Schweizer Fernsehen, die auch auf 3sat läuft.

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Thomas Müllenbach

Born 1949 in Konstanz/D
Lives and works in Zürich/Switzerland
Thomas Müllenbach´s main interest is the ambivalence of the everyday where he finds the subject matter for his meditative paintings. His philosophical work reflects what is expressed in Gertrude Stein´s famous „A Rose is a rose is a rose is a rose”. Müllenbach´s paintings are far more than a translation of everyday situations into paint. They are paintings that deal with form, color and light that allow an insight into the preciousness of the everyday and into the incomprehensible of our being as a whole.
In his anti-expressive drawings Müllenbach develops what he himself calls the „purposeless gaze”. Free of pathos, the drawings lead us directly to the coordinates of the modern high-tech world, from the daily activities in a kitchen, by way of the apparatuses in a hospital operating theater, to the navigation instruments in the cockpit of an MD-11 (Bernhard von Waldkirch).

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Annemarie Schwarzenbach

Schweizer Schriftstellerin und Journalistin (1908-1942) Annemarie Schwarzenbach stammte aus der reichen Zürcher Industriellenfamilie der Schwarzenbachs und war die Enkelin von General Ulrich Wille. Sie wuchs in der Seegemeinde Horgen auf dem stattlichen Landgut Bocken auf und promovierte mit einer Arbeit zur „Geschichte des Oberengadins im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit“ bereits mit 23 Jahren. Erste journalistische Veröffentlichungen sowie literarische Texte entstanden noch während ihrer Studienzeit. Kurz nach Abschluss ihres Studiums debütierte sie mit dem Roman „Freunde um Bernhard“. Im Jahr 1931 hielt sie sich öfter in Berlin auf, wo sie in engem Kontakt mit Klaus und Erika Mann stand. Nach 1933 führte sie teilweise das Leben einer Migrantin und reiste mehrere Jahre hintereinander in verschiedene Länder, öfter zusammen mit Klaus Mann. 1933 begab sich Annemarie Schwarzenbach zusammen mit der Fotografin Marianne Breslauer auf eine erste journalistische Reise nach Spanien. Im gleichen Jahr führte sie der Weg nach Persien. Nach der Rückkehr in die Schweiz reiste sie 1934 nach Moskau, wo sie gemeinsam mit Klaus Mann am ersten Allunionskongress sowjetischer Schriftsteller teilnahm. 1937 recherchierte sie in Moskau für ihr Buch über den Schweizer Expeditionsbergsteiger Lorenz Saladin, der im Jahr zuvor nach einer Besteigung des Khan Tengri in Kirgistan gestorben war. 1939 hielt sie sich längere Zeit für einen Drogenentzug in Kliniken auf. Während dieser Zeit schrieb sie ihr Buch „Das glückliche Tal“. Gemeinsam mit der Schweizer Schriftstellerin Ella Maillart reiste sie Juni 1939 in einem Ford-Kleinauto überland nach Afghanistan, über Istanbul, Trabzon und Teheran. Im September, zum Ausbruch des Krieges, waren sie in Kabul. Danach zog es sie in die USA, wo sie in New York erneut mit den Geschwistern Mann zusammentraf. Dort lernte sie die Schriftstellerin Carson McCullers kennen und schrieb mehrere wohlwollende Rezensionen zu McCullers Debutroman The Heart is a Lonely Hunter. Nach einer Reise nach Belgisch-Kongo und nach einem Besuch ihres Ehemannes in Tétouan im Juni 1942 kehrte Schwarzenbach wieder in die Schweiz zurück.Am 7. September 1942 stürzte sie im Engadin mit ihrem Fahrrad und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu, an der sie, nach einer Fehldiagnose, mit erst 34 Jahren am 15. November starb. (Quellennachweis: Wikipedia)