*1943 in Hamburg, lebt als Kulturjournalistin und Lyrikerin seit 1964 in Zürich. Tätig für verschiedene Printmedien. Co-Gründerin des ersten Schweizer Medienpreises für unabhängigen Journalismus der Freien Berufsjournalist-Innen Zürich (FBZ) 2008 und 2010. www.journalists.ch. Mitglied Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS). www.a-d-s.ch. Veröffentlichungen in Anthologien, Literaturzeitschriften, Gedichtband «lichtjahre»; Visuelle Poesie (Objekte Siebdruck auf Acryl), Ankauf Nationalbibliothek, Bern, Universitätsbibliotheken im In- und Ausland.
© Thomas Flechtner
1962 in Buchs im St.Galler Rheintal geboren, ist freischaffende Kulturjournalistin und Publizistin. Nach ihrem Studium der Germanistik und Kunstgeschichte war sie 18 Jahre als Kulturredaktorin bei der Neuen Zürcher Zeitung (NZZ) angestellt. Seit 2009 ist Daniele Muscionico als freie Autorin u.a. für DIE ZEIT, die Weltwoche, das Kultur-Magazin DU tätig. Sie schreibt Rezensionen für die Süddeutsche Zeitung, Frankfurter Rundschau, die Welt und hat diverse Künstlermonografien und kunstkritische Schriften herausgegeben. Buchpublikationen: «Backstage» (2007), «Jetzt erst Hecht» (2008) und «Himmel aufreissen» (2009), «Starke Schweizer Frauen», Limmat-Verlag Zürich (2011). Daniele Muscionico lebt in Zürich und Frankreich.
geboren an Neujahr 1961 in München, Studium der Romanistik und Germanistik in München, Hamburg und Genf, lebt seit 20 Jahren als Journalistin und Autorin in der Schweiz (St. Gallen), ist auf Reisen, Food und Medizin spezialisiert, widmet sich journalistisch zur Zeit vor allem der neuen Lust aufs Landleben. Freie Journalistin, u.a. bei NZZ am Sonntag, Tages-Anzeiger, Basler Zeitung, Marmite Mit-Autorin des Kulinarischen Almanachs von Klett-Cotta, der Teubner Edition, Redaktorin Landliebe Schweiz.
Sacha Verna, 1973 in Zürich geboren, lebt seit 2001 als freie Journalistin in New York. Sie schreibt für verschiedene Medien.
41, studierte Literaturwissenschaften in Berlin und Paris. Sie arbeitete bei diversen Radiosendern und ging dann als Filmredakteurin zu Tip und taz. Seit 2002 ist sie Filmredakteurin im Feuilleton DIE ZEIT.
1991-1998 Architekturstudium an der ETH Zürich, 1998 Diplom an der ETH Zürich bei Hans Kollhoff. Seit 1998 Partner des Architekturbüros Christ & Gantenbein.
1993 kam der damals 29-jährige Germanist als Redakteur in das Feuilleton der ZEIT. Zwei Jahre später wechselte er zum ZEITmagazin, das er von 1996 bis 1999 leitete. Als das Magazin vorübergehend eingestellt wurde, kehrte er als Kulturreporter ins Feuilleton zurück. Dr. Christof Siemes ist stellvertretender Ressortleiter des Feuilleton DIE ZEIT.
Architekturstudium 1991-1998 an der ETH Zürich, der EPF Lausanne und an der HdK Berlin. 1998 Diplom an der ETH Zürich bei Hans Kollhoff. Seit 1998 Partner des Architekturbüros Christ & Gantenbein.
© Kordula Rüter
Kulturjournalistin, Filmredaktorin beim Tagesspiegel, Lehrtätigkeit im Studiengang „Kulturjournalismus“ der Universität der Künste Berlin, Veröffentlichungen u.a. „Eine Preussin in Hollywood. Marlene Dietrich“, in „Preussens Eros, Preussens Musen. Frauenbilder aus Brandenburg-Preussen“, (2010, Hrsg. Sven Kuhrau, Isabelle von Marschall); „Kinos auf dem Kurfürstendamm“, in „Heimweh nach dem Kurfürstendamm“, (2009, Hrsg. Michael Zajonz, Sven Kuhrau).
Michael Böhm wurde 1969 in Dresden geboren. Er studierte Politikwissenschaften in Berlin und dem französischen Lille. Michael Böhm lebt als freier Publizist in Berlin und schreibt vor allem Essays für Zeitschriften und den Rundfunk im deutschsprachigen Raum, u.a. „Du – Magazin“, „Deutschlandfunk“ und „Deutschlandradio Kultur“.
Victoria Mary Sackville-West, The Hon Lady Nicolson, genannt Vita, 9. März 1892 auf Knole House, Sevenoaks, Kent bis 2. Juni 1962, Sissinghurst Castle, war eine englische Schriftstellerin und Gartengestalterin. Sie ist auch durch ihre Beziehung mit der Schriftstellerin Virginia Woolf bekannt geworden, der sie als Vorbild für deren Roman Orlando diente. Sackville-West schrieb über 50 Bücher, am bekanntesten sind ihre Novellen The Edwardians, ein einfühlsames Porträt einer Gesellschaft, und All Passion Spent, eine Beschreibung einer normalen Ehe und des Älterwerdens.
geboren 1917 in Columbus, Georgia/USA, wollte ursprünglich Pianistin werden. Mit 17 Jahren ging sie nach New York, um Musik zu studieren. Sie verdiente sich ihren Lebensunterhalt als Sekretärin, Kellnerin, Barpianistin und beschloss, Schriftstellerin zu werden. Ihr Erstling ‚Das Herz ist ein einsamer Jäger’ machte die erst 23-jährige zur literarischen Berühmtheit. Durch Schlaganfälle wurde ihr Leben durch Krankheiten bestimmt, denen sie ihr Werk abrang. Carson Mc Cullers starb mit 50 Jahren 1967 in Nyack, New York.
*1943 in Kohrbach, war als Journalistin, Autorin und Moderatorin für Radio und Fernsehen tätig. Ihre Figur der schnoddrigen Metzgersfrau Else Stratmann machte sie einem breiteren Publikum bekannt, ebenso wie ihre Kolumne „Also….“ in der Frauenzeitschrift Brigitte. Elke Heidenreich verfasste auch mehrere erfolgreiche Bücher: Kolonien der Liebe, Nero Corleone, Der Welt den Rücken. Mit der seinerzeitigen Literatursendung Lesen! im ZDF wurde sie zu einer der einflussreichsten Literaturkritikerinnen.
geboren 1961 in Hamburg, studierte Germanistik, Geschichte und Ethnologie in Marburg und Zürich, wo er 1992 promovierte. Perrig war Dozent für Deutsche Literatur an der tschechischen Universität Ostrava. Daneben absolvierte er den Diplomlehrgang der Ringier Journalisten- schule Zürich 1985/86 sowie 2003 den Nachdiplomkurs Kulturkommunikation und Kulturkritik an der Hochschule Winterthur ZHAW. Zahlreiche Publikationen, u.a. „Stimmen, Slams und Schachtel-Bücher: Eine Geschichte des Vorlesens“; „Archäologie der Märchen“; Mitherausgeber von „Peter Bichsel: Das ist schnell gesagt“. Severin Perrig lebt und arbeitet als Dozent und Autor in Luzern und Zürich.
geboren 1944, lebt als Schriftstellerin in Zürich. Studienreisen in Nah-Ost, Ostafrika, Indien, im Frühjahr 1997 als Writer in Residence an der renommierten Washington University in St. Louis, USA. Ihr umfangreiches Werk enthält alle Textsorten ausser der Lyrik, die sie in ihrer Schublade behält. Zuletzt erschienen Erzählungen in Sammelbänden und der PEN Anthologie «Über Geld schreibt man doch», Zytglogge, 2011. Ihre Bücher erschienen fast alle im Limmatverlag, Zürich, zuletzt „Von Einem“, Literatur + Geschlecht, und der Roman „Robinson + Julia“, («blitzgescheit und wunderbar poetisch», Buchjournal D).
geboren 1940 in Bern, nach Lehrerseminar und Ausbildung an der Universität Bern seit 1965 als Redaktorin und Journalistin für unterschiedlichste Medien tätig, u.a. Reportagen, Analysen, Kolumnen, mit Schwerpunkten Ökologie, Erziehung, Kunst, Literatur, Frauenfragen. Reisen und Aufenthalte in USA, Afrika, Asien sowie in verschiedensten europäischen Ländern. 1989 Stipendiatin der Stadt Bern im Berner Atelier in New York. 1990 Zürcher Journalistenpreis für eine Reportage aus New York in NZZ „Wochenende“.
Als Autorin wurde Hedi Wyss mit dem Sachbuch „Das rosarote Mädchenbuch“ (1972) bekannt; sie war auch Mitherausgeberin des Mädchenjahrbuchs „Rotstrumpf“, das in den siebziger und frühen achtziger Jahren erfolgreich war. Neben ihrer Arbeit im Bereich der Jugendliteratur hat die Schriftstellerin zahlreiche Bücher für Erwachsene verfasst und Buch- sowie Anerkennungspreise erhalten. Im Werk „Bubikopf und Putzturban“ (2003) rekonstruiert die Autorin das Leben ihrer Mutter. Hedi Wyss lebt und arbeitet in Kilchberg/ZH.
(* 1952), deutsche Journalistin und Sachbuchautorin, studierte an den Universitäten Bonn, Freiburg, Oxford, Ann Arbor und promovierte 1985 an der Universität Freiburg im Fach Anglistik. Ab 1983 war sie zunächst Volontärin, dann Redakteurin der Stuttgarter Zeitung. 1986 wechselte sie zur Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT, bei der sie im Literaturressort tätig ist. Zu ihren Themen-Schwerpunkten gehört auch die Familienpolitik. Susanne Mayer hat zwei Söhne. Für ihre Arbeiten wurde sie 1985 mit dem Theodor-Wolff-Preis sowie 1990 und erneut 1994 mit dem Emma-Journalistinnen-Preis ausgezeichnet.
© Rachel Brezis
was born in Tel Aviv as the daughter of an Israeli pioneer father and a mother who survived the Holocaust. She ist working as a novelist poet and theatre director in Jerusalem. Govrin has published ten books of poetry and fiction. In 2010 she has been selected by the Salon du Livre of Paris as one of the most influential writers of the past thirty years. Her novel Snapshots (Hevzekim, 2002) was awarded the 2003 Acum Prize for the Best Literary Achievement of the Year and was published in English translation (Riverhead Books, 2007) and French translation, Sur le vif, 2008 Sabine Wespieser, Editeur). Michal Govrin received her Ph.D. at the University of Paris for her thesis, Contemporary Sacred Theatre, dealing with theatre and ritual religious ritual. Govrin is married and has two daughters. She holds the academic chair of the Theatre Department of the Emunah College, and has u.a. taught at the Hebrew University of Jerusalem, lectures at The Cooper Union School of Architecture in New York.
geboren 1965, studierte Slavistik, Germanistik und Politologie an den Universitäten Zürich, Heidelberg und Leningrad. Seit 1993 arbeitet er als freier Mitarbeiter im Feuilleton der Neuen Zürcher Zeitung NZZ. 1995-1996 forschte er als Visiting Fellow an der Harvard University. Von 1992-2000 war er Assistent, von 2000-2003 Assistenzprofessor am Slavischen Seminar der Universität Basel. 2003-2004 Assistenzprofessor am Institut für Slavistik der Universität Bern, seit 2005 Ordinarius für slavische Literaturwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum. Seit 2007 Professor für Kultur und Gesellschaft Russlands an der Universität St. Gallen HSG.
© Thomas Burla
wurde 1971 in der Türkei geboren und lebt seit ihrem fünften Lebensjahr in der Schweiz. Sie studierte an der renommierten Ludwigsburger Filmakademie und arbeitet heute in Deutschland und der Schweiz als Drehbuchautorin (u. a. „Die wilden Hühner“) und Regisseurin. 2006 erschien bei Kein & Aber der Roman „Ich dich auch“, der wochenlang als Nummer 1 auf der Schweizer Bestsellerliste stand und von Ulrich Limmer (Schtonk, Comedian Harmonists, Das Sams) verfilmt wurde. Güzin Kar lebt vorwiegend in Zürich. Als einzige Autorin gewann sie zweimal den Drehbuchpreis der Schweizerischen Autorengesellschaft SSA: 2003 für “Alles bleibt anders“, 2005 für “Fliegende Fische” oder “Fliegende Fische müssen ins Meer”, das 2010 mit Elisa Schlott und Meret Becker in den Hauptrollen verfilmt wurde und im Sommer 2011 in Deutschland und in der Schweiz in die Kinos kam.
(*1971 in Heidelberg) studierte Literaturwissenschaft und Philosophie in München und Bologna. Danach arbeitete er bei der Berliner Zeitung. Seit 2001 schrieb er für das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung. Er war Mitglied der Jury des Ingeborg-Bachmann-Preises und des Deutschen Buchpreises 2007. Im gleichen Jahr erhielt er den Berliner Preis für Literaturkritik. Im Wintersemester 2008/09 hatte Mangold eine Gastprofessur für Literaturkritik an der Universität Göttingen. Am 1. April 2009 wurde er stellvertretender Feuilletonchef der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT.
*1979, ist Kulturwissenschaftlerin und Mitbegründerin des Frauenmagazins für Politik und Popkultur Missy.
(*1947) stammt aus Westfalen und lebt seit über 35 Jahren in der Schweiz. Er war als Redakteur bei der “Weltwoche”, bei Luzerner Tageszeitungen und dem Fernsehmagazin TR7 in Zürich tätig. Heute ist er Chefredaktor des Schweizer Monatsmagazins “Immobilien Business” und arbeitet als freier Journalist im Bereich Film, Fernsehen und Medien.
(* 11.07.1965) ist Kunsthistoriker und lebt vorwiegend in Basel. Er arbeitet als freier Kurator und Kunstpublizist, organisiert Ausstellungen und publiziert in den Bereichen Kunst, Architektur und Tanz. Publikationen (Auswahl):«Meret Oppenheim. Brunnengeschichten» (2010); «Ausdruckstanz in der Schweiz» (2010); «Rudolf Steiner in Kunst und Architektur» (2007); «Helmut Federle. Zeichnungen 1975-1997 aus Schweizer Museumsbesitz» (2005); «presse.culture.ch. Ein Handbuch für den Schweizer Mediendschungel am Beispiel der Bildenden Kunst» (2003).
(*1956) lebt und arbeitet in Zürich. Studium der Germanistik, Kunstgeschichte und Europäischen Volksliteratur. Sie verfasst Künstlerdokumentationen und schreibt Texte für Ausstellungskataloge und Bücher zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts. Daneben Tätigkeit als freie Kunstkritikerin. Publikationen in verschiedenen Printmedien. Fachspezifische
Vorträge.
1972 in Helena/Montana geboren, ist Autorin des Romans „Tochter einer Familie“ (Kein & Aber 2010), der mit „Lügner und Heilige“ inhaltlich verbunden ist, sowie der Kurzgeschichten-Sammlungen „Half in Love“ und „Both Ways Is The Only Way I Want It”. Letztere wurde von der New York Times Book Review zu einem der „10 besten Bücher 2009“ gewählt. Für ihr literarisches Schaffen wurde Maile Meloy mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet und erhielt 2004 das Guggenheim Stipendium. „Lügner und Heilige“ stand 2005 auf der Shortlist für den Orange Prize. Maile Meloy lebt in St. Angeles.
© Peter Würmli
1969, ist ausgebildete Übersetzerin, hat sich später dem Journalismus zugewendet und als Redaktorin der Tageszeitung Zürcher Unterländer gearbeitet. Heute ist sie freie Journalistin und Autorin sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Stiftung Märtplatz. Sie wohnt in Eglisau.
* 27. März 1938 in Aarau, wuchs in Zofingen auf und studierte an der Universität Basel Germanistik, Geschichte und Psychologie. Er promovierte 1966 und arbeitete zunächst als Lehrer und Journalist sowie als Regieassistent am Theater Basel. Schneider hat zahlreiche Theaterstücke sowie Romane und Erzählungen verfasst. In letzter Zeit ist er mit seinen Kommissär Hunkeler-Krimis, die auch vom Schweizer Fernsehen verfilmt wurden, einem breiteren Publikum bekannt geworden.
Dr. Robert Kaltenbrunner ist Architekt und Publizist; er arbeitet am Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung in Bonn und Berlin.
Geboren 1950 in Zürich, Schweizer Diplomat, Politikwissenschaftler und amtierender Botschafter der Schweiz in Berlin. Guldimann trat 1982 in den diplomatischen Dienst ein und war in Bern, Genf und Kairo tätig. Einen Höhepunkt seiner diplomatischen Laufbahn erlebte Guldimann in Tschetschenien, wo er 1996 bis 1997 als Botschafter und Leiter der OSZE- Mission massgeblich für den ersten, später gescheiterten Tschetschenien-Friedensvertrag und die im Februar 1997 durchgeführten Wahlen verantwortlich war. 1997 bis 1999 Leiter der OSZE-Mission in Kroatien.
Ab 1989 Lehrbeauftragter für Aussenpolitik an den Universitäten Zürich, Freiburg im Breisgau und Bern, 1995 eine Honorarprofessur. Von 1999 bis 2004 Schweizer Botschafter im Iran. Die Schweiz vertritt im Iran die Interessen der USA, die nach der Geiselnahme von Teheran (von 1979 bis 81) den direkten diplomatischen Kontakt zum Land abgebrochen hatten. 2005 bis 2007 Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main, weitere Lehraufträge an der Universität Bern und am Europakolleg in Brügge und Natolin. Von Oktober 2007 bis im Oktober 2008 war Guldimann Leiter der OSZE-Mission im Kosovo. Seit Mai 2010 ist Guldimann Botschafter in Berlin. Moses-Mendelssohn-Preis der Stadt Berlin, 2006. Tim Guldimann ist verheiratet und hat zwei Kinder.
geboren 1957, Studium der Kunstgeschichte, Philosophie und Theologie in Fribourg und Zürich.
1994 Promotion bei Prof. Stanislaus von Moos. Unterrichtet Philosophie sowie Religionskunde und Ethik an der Kantonsschule Sursee. Zahlreiche Publikationen. Er wohnt mit seiner Familie in Luzern.
9. Januar 1908 – 14. April 1986 in Paris, französische Schriftstellerin, Philosophin und Feministin. Die politisch engagierte Verfasserin zahlreicher Romane, Erzählungen, Essays und Memoiren gilt als Vertreterin des Existentialismus. Mit ihren beiden existentialistischen Romanen “L’Invitée“ (1943) und “Le Sang des autres“ (1945), 1984 von Claude Chabrol als “Das Blut der Anderen“ verfilmt, erlangte Simone de Beauvoir Anerkennung als Schriftstellerin. Der Welterfolg “Das andere Geschlecht“ (1949) gilt als ein Meilenstein der feministischen Literatur und machte sie zur bekanntesten Intellektuellen Frankreichs.
geboren 1945, Schreibtisch in Mänchen. Joseph Graf von Westphalens Eltern stammen aus alten Adelsfamilien. Er wuchs in Mänchen auf und studierte ab 1966 Literaturwissenschaft und Kunstgeschichte. 1978 Promotion zum Doktor der Philosophie. Von 1979 bis 1981 war er für die Verwertungsgesellschaft Wort tätig; Redakteur bei der Kulturzeitschrift “Westermanns Monatshefte”. Seit 1987 lebt er als freier Schriftsteller in Mänchen. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Kinder. Diverse Romane, daneben ständig journalistische Texte für seriöse und unseriöse Blätter. Ab und an packt der Autor seinen erotischen Jazzkoffer und spielt als DJ zum Tanz auf. Zuletzt bei Kein & Aber erschienen “Wie man mit Jazz die Herzen der Frauen gewinnt“.
Dagmar Just lebt und arbeitet nach einem Germanistikstudium als Autorin und Literaturwissenschaftlerin in Berlin. Buchpublikation: “Auf der Suche nach Täuschung“. Für blaue Interpreationen. Aisthesis Verlag, Bielefeld.
Stéphane Hessel wurde als Sohn des Schriftstellers Franz Hessel 1917 in Berlin geboren. 1934 zog er mit den Eltern nach Paris; seit 1939 ist er französischer Staatsbürger. Ab Oktober 1945 war er Vertreter Frankreichs bei den Vereinten Nationen in New York, 1948 Mitunterzeichner der Charta der Menschenrechte.
Der Übersetzer Michael Kogon, der Empört Euch! auf Wunsch des Autors ins Deutsche übersetzt hat, ist Nationalökonom, Übersetzer, Autor und Mitherausgeber der Gesammelten Schriften seines Vaters, des Publizisten Eugen Kogon, der Stéphane Hessel im KZ Buchenwald das Leben rettete, indem er ihm zu einer neuen Identität verhalf.
Die schweizerisch-brasilianische Photographin wächst in Sao Paulo auf. Nach Abschluss eines Jura-Studiums an der Katholischen Universität von Rio de Janeiro einige Jahre Tätigkeit in der Werbebranche. Während ihres 3-jährigen Aufenthaltes in New York absolviert Julieta Schildknecht ein Jahr an der Parson School of Design und ist in der Modebranche tätig; Engagement bei Liz Clayborne und Fiorucci in Sao Paulo. Übersiedlung in die Schweiz, anschliessend 3.5 Jahre im Private Banking der UBS in Zürich. Seit 2001 freischaffende Photographin; seit 2002 bei der Bildagentur Keystone; seit 2005 bei der Bildagentur Agencia O Estado in Sao Paulo; seit 2008 Studium an der Universität Zürich Kunstgeschichte und Photographie; seit 2009 Mitglied bei SIK-ISEA und ProLitteris. September 2011 Master at Oxford Brookes University on contemporary art; 2012 Publikation über das Engadin mit Photos von Julieta Schildknecht, Scheidegger & Spiess. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland, u.a. in New York, vertreten in privaten Sammlungen und Institutionen.
Schweizer Publizist, Übersetzer und Journalist. Stefan Zweifel, geboren am 22. Dezember 1967 in Zürich, studierte Philosophie, Komparatistik und Ägyptologie an der Universität Zürich. Seine Lizentiatsarbeit verfasste er über de Sade, Hegel und La Mettrie. Bekannt wurde Zweifel durch die Neu-Edition und Übersetzung des zehnbändigen Werkes des Marquis de Sade: „Justine und Juliette“ (gemeinsam mit Michael Pfister). Darüber hinaus wirkte er federführend bei Ausstellungen über den Dadaismus und den Surrealismus mit. Bis 2004 betreute er die dreisprachige Kulturzeitschrift Gazzetta. Er schreibt unter anderem Beiträge für die Neue Zürcher Zeitung, die Weltwoche und die Zeitschriften Du sowie Literaturen. Seit April 2007 ist er Mitglied im Kritikerteam der Sendung Literaturclub im Schweizer Fernsehen, die auch auf 3sat läuft.
Born 1949 in Konstanz/D
Lives and works in Zürich/Switzerland
Thomas Müllenbach´s main interest is the ambivalence of the everyday where he finds the subject matter for his meditative paintings. His philosophical work reflects what is expressed in Gertrude Stein´s famous „A Rose is a rose is a rose is a rose”. Müllenbach´s paintings are far more than a translation of everyday situations into paint. They are paintings that deal with form, color and light that allow an insight into the preciousness of the everyday and into the incomprehensible of our being as a whole.
In his anti-expressive drawings Müllenbach develops what he himself calls the „purposeless gaze”. Free of pathos, the drawings lead us directly to the coordinates of the modern high-tech world, from the daily activities in a kitchen, by way of the apparatuses in a hospital operating theater, to the navigation instruments in the cockpit of an MD-11 (Bernhard von Waldkirch).
© Schweizerische Fotostiftung
Schweizer Schriftstellerin und Journalistin (1908-1942) Annemarie Schwarzenbach stammte aus der reichen Zürcher Industriellenfamilie der Schwarzenbachs und war die Enkelin von General Ulrich Wille. Sie wuchs in der Seegemeinde Horgen auf dem stattlichen Landgut Bocken auf und promovierte mit einer Arbeit zur „Geschichte des Oberengadins im Mittelalter und zu Beginn der Neuzeit“ bereits mit 23 Jahren. Erste journalistische Veröffentlichungen sowie literarische Texte entstanden noch während ihrer Studienzeit. Kurz nach Abschluss ihres Studiums debütierte sie mit dem Roman „Freunde um Bernhard“. Im Jahr 1931 hielt sie sich öfter in Berlin auf, wo sie in engem Kontakt mit Klaus und Erika Mann stand. Nach 1933 führte sie teilweise das Leben einer Migrantin und reiste mehrere Jahre hintereinander in verschiedene Länder, öfter zusammen mit Klaus Mann. 1933 begab sich Annemarie Schwarzenbach zusammen mit der Fotografin Marianne Breslauer auf eine erste journalistische Reise nach Spanien. Im gleichen Jahr führte sie der Weg nach Persien. Nach der Rückkehr in die Schweiz reiste sie 1934 nach Moskau, wo sie gemeinsam mit Klaus Mann am ersten Allunionskongress sowjetischer Schriftsteller teilnahm. 1937 recherchierte sie in Moskau für ihr Buch über den Schweizer Expeditionsbergsteiger Lorenz Saladin, der im Jahr zuvor nach einer Besteigung des Khan Tengri in Kirgistan gestorben war. 1939 hielt sie sich längere Zeit für einen Drogenentzug in Kliniken auf. Während dieser Zeit schrieb sie ihr Buch „Das glückliche Tal“. Gemeinsam mit der Schweizer Schriftstellerin Ella Maillart reiste sie Juni 1939 in einem Ford-Kleinauto überland nach Afghanistan, über Istanbul, Trabzon und Teheran. Im September, zum Ausbruch des Krieges, waren sie in Kabul. Danach zog es sie in die USA, wo sie in New York erneut mit den Geschwistern Mann zusammentraf. Dort lernte sie die Schriftstellerin Carson McCullers kennen und schrieb mehrere wohlwollende Rezensionen zu McCullers Debutroman The Heart is a Lonely Hunter. Nach einer Reise nach Belgisch-Kongo und nach einem Besuch ihres Ehemannes in Tétouan im Juni 1942 kehrte Schwarzenbach wieder in die Schweiz zurück.Am 7. September 1942 stürzte sie im Engadin mit ihrem Fahrrad und zog sich eine schwere Kopfverletzung zu, an der sie, nach einer Fehldiagnose, mit erst 34 Jahren am 15. November starb. (Quellennachweis: Wikipedia)