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«Diener & Diener: Markanter Wohnungsbau und prägender Städtebau»

 

 

Wohnungsbau bedeutet für Diener & Diener Architekten die «erste und schönste architektonische Aufgabe», wie Roger Diener selbst sagt. Ihre Projekte bilden seit 40 Jahren eine eigentliche recherche patiente des Büros, die in der Schweizer Architektur eine herausragende Stellung einnimmt.

I.I. In diesem Buch werden sie erstmals umfassend dargestellt und in ihren städtebaulichen und architektonischen Merkmalen diskutiert. Den Verfassern standen dafür unter vielen Dokumenten des Büros die gesammelten Vorträge von Roger Diener zur Verfügung. In Zürich bauten Diener & Diener das Renaissance, Wohnhochhaus und Hotel, das Wohnhaus Maaghof West und die Wohnhäuser Green City, die in der Publikation ebenfalls vorgestellt werden.

 

 

Das besondere Interesse der Autoren gilt dem typologischen Entwerfen, das den Projekten zugrunde liegt. Es besteht in der Aktualisierung von wenigen grundlegenden Typen unter den gegebenen Bedingungen einer Aufgabe und macht die Bedeutung der Projekte für den Wohnungsbau der Gegenwart aus.
Das Büro wurde 1942 von Marcus Diener gegründet und hat vor dem Eintritt von Roger Diener 1978 in der Region Basel etliche tausend Wohnungen gebaut. Sie bilden die Vorgeschichte der Tätigkeit von Diener & Diener Architekten, die ebenfalls im Buch erstmals vorgestellt wird.

 

 

Martin Steinmann ist emeritierter Professor für Architektur und Architekturtheorie an der EPFL in Lausanne, Bereich Wohnungsbau.
Bruno Marchand lehrt als Professor für Architekturtheorie an der EPFL in Lausanne, Bereich Wohnungsbau.
Alexandre Aviolat ist Architekt und arbeitet als Assistent an der EPFL in Lausanne.

 

 

Diener & Diener Wohnungsbau
Herausgegeben und mit Beiträgen von Alexandre Aviolat,
Bruno Marchand, Martin Steinmann
sowie mit einem Gespräch mit Roger Diener
Park Books, Zürich 2020
Broschiert, 176 S., 82 farbige, 120 sw Abb.,
Grundrisse und Lagepläne
23 x 29 cm
CHF 49
ISBN 978-3-03860-184-5

 

 

 

 

«DOM-Architekturguide: Schleswig-Holstein»

 

Zwischen Nord- und Ostsee hat sich eine eigenständige Architektur entwickelt – dominiert von kompakten Bauten in rotem oder gelbem Backstein, die dem Wind wenig Angriffsfläche bieten. Dieser Architekturführer stellt mehr als 220 Gebäude aus Deutschlands nördlichstem Bundesland vor, ihr Entstehungszeitraum reicht vom späten 19. Jahrhundert bis in die Gegenwart.

 

 

Dieter-J. Mehlhorn, für viele Jahre als Architekt und Stadtplaner in Praxis, Lehre und Forschung tätig, konzentriert sich dabei vor allem auf drei Orte:
die Grenzstadt Flensburg mit ihrem unverkennbar dänischen Einfluss,
die Landeshauptstadt Kiel, die sich immer wieder grundlegend veränderte,
die Hansestadt Lübeck, deren Bewohner stets vor der Frage nach dem angemessenen Bauen in historischem Kontext stehen.
Insgesamt führen sechs Touren durch die unterschiedlichen Teile von Schleswig-Holstein. Hinzu kommen detailreiche Exkurse über die wichtigsten Architekten sowie über Bautypen und Rathäuser.

 

 

Dieter-J. Mehlhorn

Architekturguide Schleswig-Holstein

Dom publishers, Berlin 2020
135 x 245 mm
Softcover, 296 S., 450 Abb.
€ 38
ISBN 978-3-86922-658-3

 

 

«Tiny Houses – Die Freiheit der Einfachheit»

 

 

Einmal aus dem Alltag ausbrechen, ausserhalb der vorgegebenen Normen leben, frei von finanziellen und materiellen Fesseln, wer möchte das nicht?
Die wachsende Beliebtheit der Tiny-House-Bewegung zeigt, dass dies ein Traum für Menschen in aller Welt geworden ist.
Dieses Buch ist für alle, ob sie den Bau eines Tiny House planen, bereits in einem leben oder einfach auf der Suche nach etwas Ablenkung vom Alltag sind.
Es ist eine virtuelle Reise durch kleine Räume, die dazu inspirieren, ein einfaches Leben zu führen. Eine Gelegenheit, in seinen Gedanken zu versinken und von mehr zu träumen.

 

Ein visuelles Manifest für den Tiny-House-Lifestyle

Im Fokus dieses Buches stehen Bilder und Stimmungen, begleitet von kurzen Texten über die Bewohner der Tiny Houses und ihre Ideen und Lebensweisen.

Über 250 Fotos zeigen die kreativsten Tiny Houses von innen und aussen: Baumhäuser, Wohnwagen, besonders umweltfreundliche Häuser und Häuser für Familien sowie Häuser in den Bergen, am Wasser und an besonders abgelegenen Orten in aller Welt.

Unternehmer im Digitalbusiness, Rancher ,und Gründer von »@tinyhouse«, dem Nummer-1-Instagram-Feed  Brent Heavener zum Thema Tiny House:
Stellen Sie sich ein anderes, freieres Leben vor! Sie müssten keine Schulden oder Darlehen abbezahlen und könnten unbelastet und umweltbewusst auf einem eigenen Stück Land leben, das Ihnen viel Freiheit bietet. Die Eigendynamik der Tiny‐House-Bewegung hat gezeigt, dass dieser Traum für Menschen auf der ganzen Welt wahr werden kann. Von den USA über Europa, Neuseeland, Australien bis nach Südafrika wächst bei vielen der Wunsch nach einem unabhängigen, freien Leben, das zufrieden, erfüllt und glücklich macht.
Aufgewachsen als Kind in den kargen Bergen Kaliforniens, gehörte es zu meinen schönsten Abenteuern, Hütten und Baumhäuser zu bauen. In diesen
aus Holzresten und krummen Nägeln zusammengeschusterten Unterschlupfen entfloh ich den täglichen Pflichten und dem Homeschooing. Ich konnte träumen und meiner Kreativität freien Lauf lassen.
So unvollkommen sie waren, war ich mit ganzem Herzen dabei – ein Jubelschrei, wenn das Brett passte, und manchmal Tränen, wenn ich meinen Daumen traf. Diese Fluchtburgen stellten etwas soviel Grösseres dar, als ich zu jener Zeit erkannte – sie zeigten Charakter und Entschlossenheit. Sie stillten den Hunger nach Risiko und Freiheit, der mich als jungen Mann erfüllte.
Jetzt, Jahre später, macht sich dieser Wunsch nach Freiheit in den Herzen vieler anderer noch viel stärker breit.
Sie werden eine behagliche Hütte in der kanadischen Wildnis kennenlernen, einen renovierten alten Bus, in dem Amerikas Westen erkundet wird, oder ein skurriles Baumhaus in den Wäldern Spaniens. Ob Sie selber schon in einem Minihaus leben, planen, eines zu bauen, oder einfach nur davon träumen, ich hoffe, dass der Funke beim Blättern der folgenden Seiten überspringt.

 

 

 

Brent Heavener
Tiny Houses
Kleine Häuser – Grosse Träume
AT Verlag, Aarau 2020
256 Seiten, geb.
14 cm x 19 cm
CHF 23.90
ISBN: 978-3-03902-089-8

 

 

 

«Venedig – Acht Spaziergänge. Beiläufig Wesentliches in Venedig»

 

Venedig? Venedig! Ein kleines handliches Buch als Stadtführer zu acht überraschenden Spaziergängen: das lässt man sich nicht zweimal sagen und blättert neugierig in dem übersichtlich gestalteten Stadtführer, der an bekannte Plätze führt, zu Denkmälern und bella vista, historische Fakten en passant aufzeigt und Anekdoten nicht verschweigt.

 

Wahrlich eine Überraschung! So haben Sie vielleicht die Lagunenstadt noch nie gesehen oder die Schönheiten am Wegesrand übersehen. Es gibt Bibliotheken voller Literatur über Venedig. Doch vieles lässt sich erst auf den zweiten oder dritten Blick entdecken. Auch wer glaubt, alles gesehen zu haben, kann in der «Serenissima» durchaus noch Neues finden. Am Markusplatz interessieren beispielsweise die Reliefs an der Fassade von San Zobenigo und der Elefantenrüssel neben dem Dogenpalast mehr als Souvenirshops oder die Gondolieri. Der Stadtführer zeigt geheimnisvolle Orte, Situationen, Momente und Stimmungen, wo Sie in eine zauberhafte Welt entführt werden. Sehr empfehlenswert!

 

 

Simon Baur
Beiläufig Wesentliches in Venedig
Acht überraschende Spaziergänge
Park Books, Zürich 2020
Fotos Silvia Buol
Geb., CHF 20
ISBN 978-3-03860-197-5

 

 

 

 

 

«Danzeisen + Voser – Bauten und Projekte 1950–1986»

 

Baukultur der Nachkriegszeit: Das Büro Danzeisen + Voser schrieb mit seinen Bauten ein Stück Architekturgeschichte der Ostschweiz.

 

Heinrich Danzeisen und Hans Voser gehören in der Ostschweiz zu den profiliertesten Architekten der Nachkriegszeit. Elegante Einfamilienhäuser stehen in ihrem Werk neben raffiniert in das Gelände gesetzten Teppichsiedlungen, lichtdurchflutete Industriehallen neben repräsentativen Geschäftshäusern. Allen Projekten gemein ist der hohe gestalterische und städtebauliche Anspruch der Architekten.

 

Die Architekten Heinrich Danzeisen und Hans Voser hinterlassen ein äusserst vielschichtiges Werk, bei dem es schwerfällt, einen Überblick zu gewinnen: Bei den Wohnbauten erstreckt es sich von der Plattenbausiedlung mit städtebaulichem Anspruch bis zur Industriellenvilla, bei den Gewerbebauten vom Innenausbau eines Lingerie-Ladens bis zur grossen Fabrikhalle. Entstanden sind aber auch Schulhäuser, Spitäler, Kirchen, Hotels, Post- und Feuerwehrbauten, Zeug- und Rathäuser und ein Schlachthof. Es gibt wohl kaum eine Bauaugabe, die das Architekturüro Danzeisen + Voser nicht zumindest einmal im Laufe seines Bestehens geplant und umgesetzt hat. Dieser Fülle an unterschiedlichen Projekten und ausgeführten Bauten auf einer beschränkten Seitenzahl gerecht zu werden, ist die Herausforderung dieses Buchs, so die Autorin Katrin Eberhard. Um das grosse Spektrum abzudecken, sind die Kapitel nach Bautypologien gegliedert: Industrie- und Gewerbebauten, Waren- und Geschäftshäuser, Wohnbauten und öffentliche Gebäude.

 

Die Gründung des Architekturbüros Danzeisen + Voser 1950 fällt in eine Zeit wirtschaftlichen Aufschwungs. Das Ostschweizer Textilunternehmen, daneben aber auch zunehmend neue Wirtschaftszweige, wachsen wieder nach langen Jahren er Rezession. Durch ihre bald schon umfassende Erfahrung und ihre unterschiedlichen Tätigkeitsfelder profitieren die Architekten Heinrich Danzeisen und Hans Voser wesentlich von dieser Boomphase. Danzeisen macht sich schnell einen Namen als Spezialist für Industrie- und Gewerbebauten. Für zahlreiche neue Firmen, die nach den Kriegsjahren entstehen, entwirft er Produktionshallen mit den passenden Verwaltungstrakten, Lagerhäuser und Gewerbebauten; für bereits bestehende Unternehmen plant er Fabrikerweiterungen, Lagerhallenanbauten oder Aufstockungen.
Bei Danzeisen + Voser gab es eine konsequente und über 30 Jahre währende Arbeitsteilung. Dass sie so lange erfolgreich zusammen ein Unternehmen führen konnten, ist sicher der grossen Autonomie und der gegenseitigen Achtung zu verdanken, die die beiden Partner einander zustanden.

 
Nach dem erfolgreichen Buch über das Werk von Heinrich Graf, 2011 bei Scheidegger & Spiess erschienen, gibt der Bund Schweizer Architekten BSA Ostschweiz mit Danzeisen + Voser eine weitere bedeutende Architekturmonografie zur Baukultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts heraus. Die Autorin Katrin Eberhard präsentiert und analysiert das umfangreiche Schaffen des Architekturbüros anhand von bislang unveröffentlichten Fotografien und Planmaterial aus verschiedenen Privatarchiven. Dank der hohen Dichte an Projekten in St. Gallen ist das Buch auch ein Stück Baugeschichte der Stadt.

 

Katrin Eberhard ist Architektin und Architekturhistorikerin. Sie forscht und publiziert zur Baukultur des 19. bis 21. Jahrhunderts.

 

 

Katrin Eberhard
Danzeisen + Voser
Scheidegger & Spiess, 2020
Geb., 192 S., 203 farbige und 232 sw-Abb.
22.5 x 27 cm
CHF 65. € 58
ISBN 978-3-85881-667-2

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