FRONTPAGE

Editorial

Oktober 2011

Liebe Leserinnen, liebe Leser, liebe Kunstinteressierte, liebe AbonnentInnen

 

 

Herzlich willkommen zu Literatur & Kunst!
Was erwartet Sie im Oktober?

 

 

Martin R. Deans Buch ‚Ein Koffer voller Wünsche’ ist ein Beitrag unserer Wahl, eine packende Geschichte der Migrationen und Emigrationen.
‚Die Lamellen stehen offen’ – Lyrik reloaded, der erste Band einer mehrteiligen Werkausgabe von Klaus Merz lädt ein zur Erkundung innerer und äusserer Landschaften.
Sabine Arlitt bringt Ihnen eine (bereits verlängerte!) Ausstellung im St. Galler Völkerkundemuseum «Ceramica Popo­lare – das kulturelle Gedächtnis Süditaliens» nahe.
Im Fotomuseum Winterthur stellt Shirana Shahbazi
(*1974) die Frage: ‚Wie real oder wie abstrakt ist
eigentlich die Fotografie’? Ausserdem sehenswert:
die Sammlung «Von Horizonten».
Den neuen ‚Architekturführer Goetheanum’ der anthrop-osophischen Architektur in Dornach stellt Ihnen Simon Baur vor.
In seinem Roman ‚Super Sad True Love Story’ schildert Gary Shteyngart Konsumterror und Technologisierung, mit dem russisch-amerikanischen Autoren sprach Sacha Verna über die Zukunft des Lesens.
Im Dezember könnte sie ihren 100. Geburtstag feiern: Louise Bourgeois (1911-2010). Aus diesem Anlass widmet ihr die Fondation Beyeler in Riehen bei Basel die grossartige Ausstellung ‚A l’infini’.
Im Familienroman der jungen US-Autorin Maile Meloy begegnen wir ‚Lügnern und Heiligen’. Exklusiver Vorabdruck, Kein & Aber Zürich 2011.
Buchtipp: in 24 brillanten Porträts lässt Daniele Muscionico ‚Starke Schweizer Frauen’ und ihre Geschichte wieder lebendig werden, eine spannende Lektüre! Limmat-Verlag Zürich 2011. Einige der Porträts sind auf Literatur & Kunst erschienen.
Carte Blanche bietet Ihnen eine Vielzahl von Reisereportagen aus aller Welt, die Provence gehört zu den beliebtesten Destinationen, Geheimtipps und ‚Chambres d’hôtes’.

 

 

Wer die Wahl hat…
Wer was mit wem zu tun hat, ist nicht nur Sache von einzelnen. Migration heisst das Thema, Masseineinwanderung steht auf Plakaten, die uns derzeit vor den Eidgenössischen Wahlen in
Schweizer Städten umgeben.
Zwischen die Welten geraten Menschen, oft unbeabsichtigt, ungewollt, unverhofft, oftmals ohne Wahl.
Am 23. Oktober 2011 sind Wahlen in der Schweiz, National- und Ständeräte sowie Parlamentarier werden ausgewechselt und ausgewählt.
Guter Rat ist mitunter teuer, denn nach der Wahl ist auch immer vor der Wahl.
Sie haben die Wahl!

 

 

Eine stets gute Wahl ist die Unterhaltung mit dem Du-Magazin, der ZEIT und Literatur & Kunst.
Apropos: wir freuen uns über Ihr Echo und auf Ihr Abo!

 

 

Ihre Ingrid Isermann,
Herausgeberin Literatur & Kunst

Editorial