FRONTPAGE

«Erster Zürcher Lyrik-Preis Literatur&Kunst»

Von Ingrid Isermann

Hier sind die PreisträgerInnen des ersten Zürcher Lyrik-Preises Literatur&Kunst 4.-10. Platz:

 

Anne Broger, *1962 in Zürich
Lisa Elsässer, *1951 in Bürglen Uri
Sabine Reber, *1970 in Bern
Wanda Schmid, *1947 in Zürich
Monika Schnyder, *1945 in Zürich
Clemens Umbricht, *1960 in Reiden LU
Peter Weibel, *1947 in Bern.

Herzliche Gratulation!

Die Kurzbiographien der LyrikerInnen finden Sie anschliessend an die Gedichte, die die Vielfalt zeitgenössischer Lyrik aufzeigen. Wir freuen uns, Ihnen die prämierten LyrikerInnen vorstellen zu dürfen.

Lyrik ist Luft zum Atmen und Licht ins Dunkel, heiter und verspielt, ernst und ernsthaftig, satirisch und ironisch, abgründig und tiefgründig, unmittelbar verwandt mit Musik und Malerei, auf bestimmte Art verdichtet. Und jedes Gedicht erzählt auch seine eigene Geschichte. Lassen Sie sich von Lyrik infizieren. Wählen Sie Ihr persönliches Lieblingsgedicht. Join us!

Wir wünschen Ihnen inspirierende Lesemomente.

 

 

 

ANNE BROGER

 

Notate (Auszug)

Tomar

Schwarzweisser Paviment
mit Rhombenornament

Ein Platz
wie ihn der Süden kennt

Diagonal ihn zu überqueren
so meine Absicht

Mitten unter auffliegenden
Tauben

Ein lebendiges Dach
schwarzweisses Flügelmuster

blau

dunkel

blau

grau

blau

purpur

rothko

denkst du

LISA ELSÄSSER

wir werden sterben

bevor wir einander

alles erzählen                die scheu ein tier

uns aus der hand

liest

auch das feuer               mit engen augen

nur ein schwelen           unter dunklen brauen

erreicht uns

das sterben                     immer wieder

auf unsern körper          die erste schrift

wir fühlen es

und                                    lesen

wer wir sind                     ohne scheu

erklärt uns die haut       das leben

das ungelebte

ist                                          wie sterben

ein trost

die krähen auf der zinne ihr kräftiges mundwerk

das katholische schwarz wie priesterinnen der luft

im flug predigen: du sollst dir keinen nebel schaffen

angesprochen durch die rede: kein bildnis mir so

zugetan wie das biblisch wirre von einer version

zur andern blitzt ein strahl vom himmel bannt

die vögel und meine frommen augen schwirren

erheitert durch die luft jesus christ hockt verkleidet

auf dem knorzen dunkel eines asts ich säge an ihm

und meinen nebeln so verschwinden sie im flug

 

SABINE REBER

Unter Tag

 

I

Wie du mich
Aus dem Teer
Meiner Zweifel
Fischst mich
Durch die
Zähe Masse
Lotst wie Samt

Deine Stimme
Und stetig
Du sagst
Du bist gut und
Es wird gut
Und es ist gut

 

II

Wie du mich
An den Tag
Hievst
Mir Tränen Tau
Und Dreck
Aus den Augen
Küsst

 

III

Dann legst mich
An die Sonne
Zum Trocknen

Hältst mich
In deinen Armen
Und wartest

Ob die Nacht
Aus meinen
Knochen weicht.

 

Krater

 

Und dann legst mir dar

Wie sich der Planet

Spiegelt im Mond

Wie China Schatten wirft

Und Südamerika

Wohin möchtest du reisen

Nach Australien

New York, Island, Rom?

Egal, sage ich, Hauptsache

Mit dir

Und die Nase vom Mann

Im Mond

Wird zu Afrika

Über unserem Wald.

WANDA SCHMID

Einer gibt ein Zeichen.
Einer krümmt den Finger.
Einer kippt.

 

* * *

 

Zungen schmelzen
und in Formen giessen
und da ist jede Rede möglich
und da werden Schüsse heimisch

 

* * *

 

Losgerannt.
Nicht angekommen.
Beute geworden.

 

* * *

 

Der dort sondierte an der Rampe
mit seinem Stöckchen
und der hat Zyklon B
in den Schacht geworfen

sie haben Löschkalk verstreut
die Knochenmühle gefüttert
Kinder erschlagen
Häftlinge an die schwarze Wand gestellt

sie marschierten zum Tor
in erstklassigen Stiefeln
sie brüllten im Chor
und sahen doch aus wie Menschen

 

* * *

 

Mit geweiteten Augen
schauen sie
auf das kalte Geheimnis

Kühlturm

Und die Herren
blicken über sie hinweg
und blinzeln sich zu

womöglich aber
meine Herren
wachsen den Steinen
auf den Gassen Flügel

MONIKA SCHNYDER

wie ferngesteuert nahen sie fahren

ein. dunkle leiber dampfend

eine prozession die herden ziehen

paarweise die augen weiss auf

schwarz der himmel

die bäume es rauscht der regen

im flutlicht rollen sie

an setzen über in weitem bogen

ihre schweife im fahrtwind fliegendes

gas. die herden ziehen paarweise

die augen weiss auf gold alt

gold der himmel die bäume es rauscht

im flutlicht fahren sie fallen

ein

die kreuzung nachts: kreisende

lichter das trancekarussel dreht sich es

dreht sich zur musik im radio ein

MADRIGAL leuchtende terzen und

sexten die musen von gesualdo, gombert

orlando di lasso gleiten vorüber in den

rot- und goldtönen alter bilder irr

lichternde folgen von halbtönen

(chromatische variante) stadtauswärts

verwehend die prophezeiungen der

sibyllen ihr rauchweisses

haar

CLEMENS UMBRICHT

Der Äquator im Neumünster

1
Jemand knipst Löcher in den Himmel,
als sei er eine Rückfahrkarte.
Dabei entsteht ein Sternbild aus besonders
sorgfältig gestickten Nullen.

2
Im Neigezug der Was-wäre-wenn-Fragen:
Als ob der Gedanke in jeder Kurve
von selber auf die richtige Seite kullern würde.
Oder ist es die falsche?

3
Auf den Ansichtskarten ziehen die Berge
südwärts, wie Schiffe. Aber sie kommen wieder
und setzen Segel. Lautes Glockengeläut –
auf grosser Fahrt mit dem Schnee.

4
Später, am See, herrscht die Gerichtsbarkeit
der Schwäne, viel Weiss auf Blau.
Viel Sonne. Einer dieser überhellen Tage
mit dem Äquator im Neumünster.

5
Frühling, als hätte das Jahr jetzt nochmals
begonnen. Der Löwenzahn schmatzt auf den Wiesen.
Kindergeschichten tauchen auf – von allen Seiten,
weil sie die Welt umrundet haben.

6
Zugegeben, noch ist man nicht angekommen.
Nur der Bahnhof wird schneller, wenn man hinsieht.
Dafür hat man eine geschlagene Sekunde lang
die richtige Einstellung. Nur wozu?

7
Sommer. Und schon Herbst! Bei diesem Klima
ticken die Uhren wie Eiszapfentropfen.
Nirgendwo Platz für Leerschläge, im Nebel,
und wenig Zeit für ein Trotzdem.

8
Langsames Einregnen. Ansonsten alles gleichzeitig
in diesem Tunnel, der quer durchs Land führt.
Ob es an den Wörtern liegt, jetzt Gegenschub
zu leisten? Und wer flitzt dann vorbei?

9
Die Hügel, scheint es, rollen aus, als würden sie
immer leiser flüstern, während sie ausrollen,
und dann, im Flachland, ganz verstummen,
um erst wieder in der Nähe von Niederbipp zu hören zu sein.

PETER WEIBEL

 

Wo die Unruhe ruft

Da wo die Geraden
gebrochen werden,
die Übereinkünfte,
da wo die Fallgruben sitzen
und die Unruhe ruft,
wo das Eindeutige
zur Täuschung wird,
da wo das Unerwartete
die Erwartung verwirft
und sich jede Gewissheit
selbst entfremdet,
da will mein Gedicht
sich selbst
entdecken

 

Lernen

      

  Von Wolfgang Borchert

         die Widerstandskraft, aus Trümmern klingende Worte und einen neuen

                                                                                          Morgen zu bauen

         Von Camus

         Sisyphos’ Lächeln, das die Schwerkraft des Steins in strömende

                                                                                          Wärme verwandelt

         Von Anna Politkowskaya

         den Mut, für das Gedächtnis des Unrechts bis zum äussersten

                                                                                           und darüber hinaus zu gehen

         Von Sarajlic

         die Kühnheit, Verse auf Papierresten vor die Soldaten und die

                                                                                            rollenden Panzer zu werfen

         Von Zainab Gaschajewa

         den Trost, dass die weibliche Unerschrockenheit die letzte Dichtung gegen

                                                                                            die Totsprache der Sieger ist

         Von Saint-Exupéry

         das grosse Staunen, mit dem der kleine Prinz die Gebrauchswelt

                                                                                             für widerrufbar erklärt

         Von Bonhoeffer

         die Botschaft, dass Widerstand und Ergebung nicht unvereinbar, nur verschiedene

                                                                                             Formen der Freiheit sind

         Von Nadolny

         den Gewinn der Langsamkeit, die dem Tag die Ungeduld und den Jahren

                                                                                             die Verlorenheit nimmt

         Von Bloch

         die Hoffnung, dass das Schweigen der Engel nur eine lange Atempause vor

                                                                                             dem Noch-nicht-Gewordenen ist

Kurzbiographien der PreisträgerInnen:
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Anne Broger
Geboren am 13. Juli 1962 in Zürich.
1981 – 1987 Studium der Klassischen Philologie und der Indogermanistik an der Universität Zürich.
1994 Dissertation über „Das Epitheton bei Sappho und Alkaios“, Innsbruck 1996.
2004 Monographie (im Bereich der Indogermanischen Sprachwissenschaft) „Die å-Stämme im Rigveda“, Bern 2004.
2008 Eine Gedichtveröffentlichung in der Literaturzeitschrift orte 154, S. 19.
2012 Lyrikband “Fällt die Feder”, Rauhreif Verlag.

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Lisa Elsässer
geboren 1951 in Bürglen Uri.
Verschiedene Ausbildungen u.a. Buchhändlerin/Bibliothekarin;
2005-2008 Studentin am Deutschen Literaturinstitut der Universität Leipzig
lebt als freischaffende Schriftstellerin in Walenstadt/verheiratet/Mutter eines 20jährigen Sohnes.
Mehrfache Auszeichnungen, u.a.
2003 Rilke Lyrikpreis Sierre, 2007 Heinz-Weder Lyrikpreis Bern
2009 Lyrikdebuets des Jahres 2008: Literaturwerkstatt Berlin: Lesung mit Timo Berger/ Mara Genschel/ Andrea Heuser;
2010 Münchner Lyrikpreis (zusammen mit Carl Christian Elze).

Ob und darin/ Gedichte/ Edition Pudelundpinscher Erstfeld 2008 / ISBN: 978-3-9523273-2-6

Die Finten der Liebe/ Prosa/ Zytgloggen-Verlag Bern 2011/ ISBN: 978-3-7296-0831-3

Genau so sag es/ Gedichte/ Wolfbach-Verlag Zürich 2011/ ISBN:  978-3-905910-22-3

 
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Sabine Reber
1970 in Bern geboren, in Biel aufgewachsen, an der Universität Fribourg Journalistik und Kommunikationswissenschaft studiert. Anschliessend war sie als Reporterin und Kolumnistin tätig. Sie ist Mitglied der Schriftstellervereinigung Autorinnen und Autoren der Schweiz (AdS). Sabine Reber lebt als freischaffende Autorin in Biel. Diverse Romane, Lyrik und Gartenbücher, Gartenpublizistin für verschiedene Medien.
Zahlreiche Veröffentlichungen und Auszeichnungen.
Die Schwester des Schattenkönigs. Roman. Kiepenheuer & Witsch, Köln, 1998 Blau. Roman. Reclam, Leipzig 2001. Flug Zeug. Gedichte. Martin Wallimann, Alpnach 2001. Die gefalteten Meere oder: Das Bellen der Rehe. Gedichte. Wallimann, Alpnach 2005.Unter dem Kissen. Elf Erzählungen. Cosmos, Muri 2006. Ein Gartenzimmer für mich allein. Den eigenen Garten gestalten und geniessen. Mit Fotos von Ursel Borstell. Callwey, München 2006. Traumpaare im Beet. Wer mit wem im Garten. Die schönsten Pflanzenkombinationen. Mit Fotos von Marianne Majerus. Callwey, München 2007.”Endlich gärtnern! So bringen Sie Ihren Garten zum Blühen.” Mit Fotos von Rolf Neeser. Callwey, München 2009.

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Wanda Schmid
Geboren 1947, lebt als Schriftstellerin in Zürich. Sie schreibt Gedichte, Prosa und Theatertexte. Letzte Veröffentlichungen:„Apfelblütenstecher” – Gedichte und Fragmente. Bern, eFeF-Verlag, 2008.
“Löcher, Löcher”. Monologe. Wettingen, eFeF-Verlag, 2011.
6 Gedichte aus dem Band “Sonnenfinten” wurden von David Hönisberg vertont (für Singstimme und Klavier) und 2009 in der Semperaula der ETH Zürich uraufgeführt.
Das Dramolett “Das Meer verdampft” wurde als Fassadendrama am 28.8.04 am Stadttheater Luzern gezeigt.
“Melanie Grossmanns Ansprache an drei Schneiderpuppen” im Sogar Theater, Zürich, 2008 uraufgeführt und ebenda 2011 der Monolog “Löcher, Löcher”.
Zusammenarbeit mit KünstlerInnen – Daeny Jungkind, Regula Steinmann, Alois Köchl, Toni Calzaferri.
Für ihre Arbeiten erhielt sie verschiedene Auszeichnungen, u.a. 2000 den Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schillerstiftung für die Erzählung “Friedhofsgeflüster”.

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Monika Schnyder
Geboren 1945 in Zürich, Besuch des Vorkurses an der Schule für Gestaltung daselbst. 1983 Umzug in die Ostschweiz, von da an freie Journalistin, vor allem für den „Tages-Anzeiger“ und das „Tages-Anzeiger-Magazin“.
Seit 2000 freiberufliche Ägyptisch-Arabisch-Lehrerin in St.Gallen. Immer wieder auf Reisen, vor allem in den Orient.
1984 „Baumbuch“, Tanner+Staehelinverlag, Zürich
1993 Werkbeitrag des Kantons St.Gallen
1999 „Hamâda“, Sabon-Verlag, St.Gallen , Lyrik
2000 halbjähriger Schreibaufenthalt in Kairo
2002 „Schnurrend im goldenen Licht“, Lyrik, Sabon-Verlag
2003 Werkbeitrag des Kantons St.Gallen
Schreibaufenthalt im Atelier Fondazione Bedigliora TI
2005 Schreibaufenthalt in Berlin, Wohnung des AdS
2006 „Swing-by. Leuchtziffergrün“, Lyrik, Sabon-Verlag
2007 Schreibaufenthalt im Atelier San Gallo in Rom
2008 Werkbeitrag des Kantons St.Gallen
2009 Schreibaufenthalt in Neapel
2011 „blattzungen“, Lyrik, Edition Isele
Lesungen Goethe-Institut Kairo, Mutanabbi-Festival und „Lyrik am Fluss“ Zürich. Grabenhalle, „Kultur im Bahnhof“, Kellerbühne, „Kultbau“ und „wortlaut“ St.Gallen.

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Clemens Umbricht
Geboren 1.1.1960 in Reiden LU.
Publikationen (Auswahl):
Museum der Einsichten, Gedichte, fund-orte 38, herausgegeben von Virgilio Masciadri und Werner Bucher, Orte-Verlag, Oberegg. 2012
LyrikHeft, herausgegeben von Bettina Haller, Sonnenbergpresse, Chemnitz DE. 2012
Totentanz. Ein Gedicht von Clemens Umbricht mit Bildern von Peter Marggraf. Ein Leporello (7 x 0,30 m) von Peter Marggraf für die Sammlung Hartmann in der Landesbibliothek in Bregenz. 2010
Zwischen zwei Gedanken. Gedichte. Albanisch – deutsch. 2009
Die Augen über dem Bildrand. Gedichte. San Marco Presse, Neustadt D (2006)
Alonsos Lächeln. Gedichte. Eric van der Wal, Bergen NL. 2003
Der eine, der andere. Gedichte. Sabon Verlag, St. Gallen (1997)
Der Abstand der Wörter. Gedichte, Prosa. VGS Verlagsgemeinschaft St. Gallen (1992)
Aus ruhiger Entfernung. Gedichte. Eric van der Wal, Bergen NL (1988)
Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien, u.a. in:
Poetische Schweiz – Suisse Poétique – Svizzera Poetica – 
Svizra Poetica – Ljóðræna Sviss. Gedichte – Poésies – Poesie – Poesias – Ljóð. Komplett fünfsprachig (deutsch, französisch, italienisch, rätoromanisch, isländisch). Herausgegeben von Literaturtage Zofingen und Autorinnen und Autoren der Schweiz AdS. 2011
Warenmuster, blühend. Sammlung zeitgenössischer Poesie. Verlag im Waldgut, Frauenfeld (2002)
Bäuchlings auf Grün. Lyrik aus dem Kanton St. Gallen im 20. Jahrhundert. VGS Verlagsgesellschaft St. Gallen (2005)
ORTE, NOISMA, DAS GEDICHT, DU, ENTWÜRFE, DREHPUNKT u.a.
Auszeichnungen:
Rütegg-Lyrikpreis der Literaturzeitschrift „orte“ (2011)
Lyrikpreis der Literaturzeitschrift „orte“ (1997)
Endauswahl Lyrikpreis Meran 1994

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Peter Weibel
*1947. Peter Weibel lebt als Arzt und Autor in Bern. Seit 1982 veröffentlicht er Lyrik und Prosa.
Auszeichnungen:
Buchpreis Kt. Bern 1983.
Deutschsprachiger Literaturpreis Kt. Fribourg 1985.
Buchpreis der Stadt Bern 1986. Nomination Dresdner Lyrikpreis 1998.
Im Waldgut Verlag erschienen:
„Abschied von Celia“ (Waldgut Verlag, Frauenfeld 2011)
„Am Berg“ Erzählung (Frauenfeld 2008)
„Im Gegenbild“ Erzählungen (Frauenfeld 2007)
„Lenz, später“ Unvollendete Erzählung (Frauenfeld 2003)
„Mein Vukovar lebt“ Gedichte (Frauenfeld 2002)
„Mein Vukovar lebt” (BPB) Text aus: Peter Weibel, «Mein Vukovar lebt», Waldgut Verlag „Wir fahren fort zu leben“ (BPB).Text aus: Peter Weibel, «Mein Vukovar lebt», Waldgut Verlag.

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