FRONTPAGE

Macbeth im Theater Neumarkt: «Wer Entsetzen zeigt, macht andere entsetzt».

Von Ingrid Isermann

 

Shakespeare ist hier und schaut uns mit «Macbeth» über Zeit und Raum hinweg über die Schulter. «Das Leben ist ein Schatten, und der wandert…». Eine Allegorie der Gewalt, reloaded. Die Geschichte liebt Wiederholungen. Business as usual?

In der Inszenierung des «Macbeth» von Pedro Martins Beja (*1983) ist die Bühne im Vordergrund ein Käfig aus Drahtseilen, der die Welt als Gefängnis interpretiert; die grossformatigen Videos im Hintergrund zielen in die Weite und holen die Vergangenheit ein, mit Kriegsbildern, Menschenaufläufen und aktuellen Verbrechen. Und präsentieren die maskenhaft fahl geschminkten Protagonisten in Übergrösse und ihre mörderischen Absichten und Taten. Assoziationen zur Aktualität. Ist es auch Wahnsinn, so hat das Grauen doch Methode. «Wer Entsetzen zeigt, macht andere entsetzt»: Shakespeares  Psychogenese einer fundamentalen Gesellschaftskritik.

 

Macbeth ist im Theater Neumarkt eine Frau, alert und fiebrig dargestellt durch die junge, ambitionierte Schauspielerin Janet Rothe (*1987). Macbeth wird neuer König von Schottland durch den Mord an König Duncan und gerät in den Sog seines Blutrausches, plant Mord um Mord, an seinem Kriegsgefährten Banquo, auch Lady Macduff und ihr Sohn sterben, die durchgeknallte Lady Macbeth (Nicola Fritzen) von eigener Hand. Gewalt erzeugt Gewalt. Von autoritärer Herrschaft zu totalitärer Gewalt.

 

Das Theater Neumarkt wagt den Sprung ins Absolute; die absolute Gewalt auf einer Theaterbühne, blutrünstig, die Gewalt von Vater zu Sohn, und von Frauen, die ihre Männer anstiften; emotional bleiben die weit aufgerissenen Augen und blutigen Hände von Macbeth, wirksam in Szene gesetzt, in Erinnerung; nicht ohne ironische Macken und Schlenker wie beim Essgelage der reichlich verabreichte Ketchup oder die Männer-Kostüme in Sado-Maso-Optik mit Halsbändern und Eisenketten. Auf einen Schweinskopf sticht der gequälte Macbeth rasend mit dem Messer ein, bis das Blut spritzt, und Banquo (Martin Wutzke) traktiert den Schweinskopf  mit Brutalo-Sex.

 

Der blutige Kämpfer Macbeth ist einer von heute. Kampf bis aufs Blut für etwas, das man nicht versteht; und wer will schon verstehen, sobald Aggressionen, Abwehr und Abgrenzung im Spiel sind. Das Rencontre mit Macbeth im Theater Neumarkt ist ein aktuelles Schau-Spiel über Gier und Gewalt, Lust und Angst, über Macht und Ohnmacht, das man so noch nicht gesehen hat, kurzum ein sehenswerter Parforceritt des Neumarkt-Ensembles.

 

Macbeth (engl. The Tragedy of Macbeth) ist eine von William Shakespeare um 1606 verfasste und in London uraufgeführte Tragödie und beschreibt den Aufstieg des königlichen Heerführers Macbeth zum König von Schottland zu Anfang des 11. Jahrhunderts, seinen Wandel zum Tyrannen und seinen Fall. Shakespeare verknüpfte in seinem Drama geschichtliche Fakten über den historischen Schottenkönig Macbeth und den zeitgenössischen englischen König Jakob I. mit Aberglauben, Mythologie und Fiktion. Macbeth wird im Zweikampf von Macduff getötet, anschliessend wird Duncans Sohn Malcolm zum neuen König von Schottland ausgerufen.

 

 

Macbeth
Von William Shakespeare
In der Übersetzung von Thomas Barsch.
Mit Christian Bayer, Martin Butzke,
Nicola Fritzen, Janet Rothe

 

Regie: Pedro Martins Beja
Bühne: Nadia Fistarol
Kostüme: Sabina Winkler
Musik: Jörg Follert
Video: Elvira Isenring
Dramaturgie: Fadrina Arpagaus

Premiere 15. November 2014, 20 Uhr
Dauer: 1 Stunde, 45 Minuten (ohne Pause)
Veranstaltungstermine:

www.theaterneumarkt.ch

 

 

Pedro Martins Beja, Regie
Pedro Martins Beja, geboren 1983 in Sindelfingen studierte Regie an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch».2008 gewann er mit «Berlin Alexanderplatz oder was (eine Annäherung könnte man meinen nee ehrlich)»nach Alfred Döblin den Jurypreis des 100° Festivals am Berliner HAU. 2009 inszenierte er «4.48 Psychose» von Sarah Kane in Berlin und wurde damit zum Körber Studio Junge Regie 2010 in Hamburg eingeladen. 2010 folgten u.a. «Romeo und Julia» in Altenburg-Gera und «Die Kontrakte des Kaufmanns» von Elfriede Jelinek an der Schaubühne Berlin. 2013 stellte er sich mit der Inszenierung von Michail Bulgakows «Hundeherz» am Theater Neumarkt dem Schweizer Publikum erstmals vor.

 

 

Soirée Theater Rigiblick

Zum 70. Geburtstag der Schriftstellerin Isolde Schaad.

Rede einer älteren Frau an eine andere ältere Frau


Geschätzte Jubilarin


Der Abend ist dein Abend, er spricht für dich. Und da er schon vorgerückt ist, kommen wir zur Rolle, die du mir zugedacht hast. Ich bin dein Ernstfall, und habe mein freundlichsten Kleid angezogen, damit ich nicht zu krass über die Rampe komme.
Was, Ernstfall, entgegnest du, bloss weil mein Jahrgang sich in ein neues Dezennium legt? Das biologische Alter beginnt mit 21, es setzt unmittelbar nach vollendetem Wachstum ein. Alles andere sei eine Ermessensfrage, und in höchstem Masse kulturbedingt. Bekanntlich sei der gregorianische Kalender nicht mit der osmanischen Zeit identisch, und wärst du in Beiruth oder Jakarta geboren, gingest du noch aufs Gymnasium.
Schweig jetzt, sage ich, du hast mich gerufen, also rede ich. Du bist 70 geworden, und ich frage, was tun? Lenin ist tot, rufst du zornesrot, es reimt sich halt Vieles, was von dir stammt; – und was jetzt knüppeldick kommt, kann ich leider nicht verhindern, verehrtes Publikum. Komm mir bloss nicht, wetterst du, mit triefender Coffeetable Philosophie, dieser aus der bestsellernden Ratgeberliteratur blubbernden, in jede Ritze meines Alltags sickernde Sottise, das Lebensglück beginne im dritten Alter.

Ich höre, Du überbordest noch immer, wenn du aus der Haut des Alphabetes fährst, doch deine Lektorin kann ich nicht auch noch geben, nimm mich endlich zur Kenntnis, mich, deinen Ernstfall.
Du hockst ja bereits in meinem Schädel, schimpfst du. Dort, wo früher klare Verhältnisse herrschten, und die Analyse schlüssig erfolgte, geistert nun diese Cloud des Ungefähren, mischt sich in mein Grosshirn ein und ist zu nix nütze. Ausser als Partitur für jene uns allen bekannte Hackbrett-Litanei Wer- hat- bloss, wie- lautet- doch- wo ich gestern noch wusste.
Es passiert schon den Fünfzigjährigen, ich weiss und muss zugeben, du entscheidest nicht, was in deinem Speicher hängen bleibt und was nicht. Oder doch? Wie wärs, wenn du dich vielleicht unter Umständen halt ..
Was? sprich laut und deutlich, Ernstfall.
Vielleicht könnte dir eine Vorlesung der Altersuniversität allenfalls evenuell eben doch ..
Wie bitte?
Ein paar simple Fakten zum Thema vermitteln, sozusagen die neurologische Grundierung der Zukunft.
Meine Zukunft, brüllst du, basiert auf der für alle Zeiten und Lebensalter gültigen sokratischen Basiserkenntnis, ich weiss, dass ich nichts weiss. Und damit Basta.
Du steckst also den Kopf in den Sand. Unser Thema heisst nämlich Gegenwart, und Gegenwart ist eine ausgetüftelte Reizkiste, der wir kaum ausweichen können. Wie Alter geht, sagen uns tausend Care Broschüren, sie bieten uns einen Service an, den wir nicht bestellt haben. Sie meinen nämlich nicht uns, sondern unser volkswirtschaftliches Potential, und ihre Absicht ist deutlich: Prävention. Wir sollen gesund abtreten, damit wir das strapazierte System nicht noch mehr belasten, denn wir sind viele und werden mehr und mehr. Wenn du die Broschüren alle wegschmeisst,- ich sehe, wie du triumphierst,- machen sehr bald andere mit dir, was du – nicht willst. Denn es sind die anderen, die das feststellen, was ich vorsichtshalber unsere überhandnehmende Fortgeschrittenheit nenne.
Und jetzt willst du Beispiele für unseren Zustand, die kann ich gern liefern, bin doch schon ein, zwei Jähren fortgeschrittener als du.
Wenn du am Morgen den Einstieg in die Strumpfhose verpasst, und beinahe zerschellst am Wannenrand, dann kann dir die Grundsatz Rhetorik
der alten Griechen gestohlen sein. Weiter, sagst du. Wenn du, nun werde ich kühn, wenn du mit einem Neuwerb aus der Partnervermittlung über den Gotthard braust, sagen wir auf einer Harley Davidson
Schöner wärs auf einem Triumph Trident, flötest du.
Wenn du also mit einem möglichen Lover auf dem Rücksitz eines Triumph Trident etwas Heftiges vorhast, dann willst du nichts wissen von Erinnerung und Gelassenheit als innerer Schatz, wie uns der von der Antike durchflutete Philosoph Wilhelm Schmid weismacht. Nein. Sondern du willst genau diesen einen Schatz, an dessen Töffjacke du dich klammerst, wie immer es ausgeht, und du weisst im Voraus, es wird katastrophal ausgehen, doch ich meine, es sei einen Versuch wert.
Nach dem Gotthardtripp bist du für länger zurück in der Routine und wankst nachts auf die Toilette, zum drittenmal um halb fünf Uhr. Du bist heilfroh, dass du bereits auf dem Amazonas, im Hindukusch und in der Serengeti warst. In Rio, Sao Paulo und auf einer Ranch in Argentinien. Die Abenteuer, die dir der Alpenclub mit Seniorenrabatt offeriert, sind nichts im Vergleich zu deinen alptraumhaften Exkursionen von Bett zu Bad.
Ob ich denn kein Schnippselchen vom Prinzip Hoffnung für dich vorrätig hätte? Aber ja. Schau dich bloss um, das Alter wird immer jünger. Wo es zu Zeiten Simone de Beauvoirs,- auch sie eine Expertin,- gramgebeugt über der Statistik sass, hüpfen heutzutage die Rentnerinnen im Teenielook durch die Gegend, und Mutter gleicht auffallend der Tochter, wenn die beiden joggen.
Du winkst ab: Wir sind nicht diese durchtrainierte Zwangsjugendliche, die jeden Tag mit dem Wanderstick durch den Hauptbahnhof marschiert. Wir sind auch nicht die ewig blühende Solariumsschönheit, die sich fortlaufend liften lässt; und am wenigsten sind wir diese dauerfidele Oma, die sich ekstatisch über jeden Kinderwagen beugt. Das irritiert die jungen Mütter. Unser Lächeln ist zwar bekömmlich, aber nur für unsere Jahrgänge und die sollten wir in milder Genugtuung pflegen.
Du kommst ins Dozieren, sei endlich konkret.
Also denn: Sei auf der Hut, informiere dich und entscheide, die Instanz deines Alterns bist du. Und was du jetzt anstrebst, ist dasselbe, das du als Mensch und Berufsmensch von jeher anstrebtest, nämlich Selbstbestimmung und Autonomie.
Dein Wort in Gottes Ohr, erwiderst du. Stattdessen pflegen wir den Einheitslook. Wir gleichen uns an, wir grau in grau, weiss in weiss oder in Streifen und Strähnen vereidigten Pantherinnen. Alle, fast alle tragen wir diesen altersflotten Kurzhaarschnitt und blicken durch eine coole Brille den Tatsachen entgegen. Dabei werden wir älter und älter, jedoch nie alt genannt. Ich vermute, es sei kein Umstand der Höflichkeit, dass Frauen ausschliesslich im Komparativ stattfinden. Niemand weiss, wann wir endlich alt sind, auch die Gerontologie sagt es nicht. Sie teilt uns bloss in verschiedene Stadien ein.
Hör bitte auf mit deiner Nörgelei. Schau uns doch an, uns tüchtige Jahrgängerinnen, wie rechtschaffen wir das Gebot der Stunde erfüllen.
Unsern Garten bestellen und Voltaire damit ein Schnippchen schlagen. Der meinte doch bloss die Männer. Selfempowerment nennt sich das, mit diesem Selfempowerment kommst du weiter als mit dir selber,
da ist dann oberhalb von dir immer eine tüchtige Portion Überbau, und du entfaltest mächtige psychomotorische Kräfte, die dir ungeahnte Energien verleihen, sodass du beim Kirschenpflücken über dich selbst hinauswächst.
Stopp, sagst du, komm mir jetzt bloss nicht mit dieser ominösen Spiritualität. Ja, ich weiss, du hälst sie für ein Alibi, das nur der Geistesvernebelung diene. Allzu oft, sagst du, schlingern weibliche Oldies ins Esoterische, wenn sie nicht mehr mithalten können, oder wollen, mit dieser hochtechnisierten digitalisierten Welt. Ich hingegen bin nicht einverstanden mit deiner Skepsis. Die Spiritualität hat gerade den Künstlerinnen viel gebracht.
Du winkst ab, das sei Selbsttäuschung, Künstlerinnen verdankten ihre Inspiration der Konzentration und Meditation, üben, nichts als üben, heisst das Rezept. Einspruch, sage ich, und du sagst ha, auf These folgt Antithese, lass uns jetzt ernten, was wir jung lernten, gewissermassen dialektisch. Ich atme auf, eine Synthese brauchen wir nicht. Noch nicht. Solange wir keine haben, sind wir auf der Suche, das hält uns lebendig. Das wäre, wenn du willst, der Weisheit vorletzter Schluss. Denn ich fürchte, die Synthese sei, du weisst schon..Halten wir ihn fern, den Sensemann, der kommt erst im fünften Akt.
Na dann, endlich lachst du: Prosit auf dieses Theater genannt Leben im Alter.
Ich danke dir, dass du mir zugehört hast.

Soirée 70, Theater Rigiblick, 11.11. 14.

Nikola Weisse hielt die Rede für Isolde Schaad (siehe auch AutorInnenseite Literatur & Kunst).

 

 

«Robinson und Julia» von Isolde Schaad ist in der Hörbuchfassung, gelesen von Wolfram Berger und Barbara Horvath erschienen. Digipak, Spieldauer 79 Minuten, CHF 32. ISBN 978-3-85791-753-0.

 

 

«In life it is an event’s development in time, its duration, which allows its meaning to be perceived and felt. If one states this actively, one can say that the event moves towards or through meaning». *
 


Jane Birkin: «l’air de rien»: after the nostalgia of dusty libraries and old books

 

By Julieta Schildknecht

A good dusty library or antiquarian bookshop has that peculiar odor of accumulated history piled up by neatly positioned binded paper leaves we call books. Their covers with inviting titles provoke a special feeling of respect and worlds to be discovered.

That smell of old books has encouraged the british intellectual (actress, singer, writer, pacifist) Jane Birkin, to launch after two and a half years of research in 2006 a fragrance she named «l’air de rien»!

Its warm composition of 80 different scents (researched by Robertet) including patchouli and oakmoss with a top note of neroli and a finishing of vanilla bourbon, amber and musk (which gives it a warm quality). The fragrance is an exception for not having any separate middle or heart notes. It does awaken a surprising reaction if one is willing to experiment another meaning for fragrance: an unusual fragrance of old books.

 

Perhaps, Serge Gainsbourg her big love, who she considers like Rimbaud, Baudelaire and Apollinaire as the great writer of the last hundred years, did influence her decision to go after this rarely captured fragrance of old books.

After falling in love with Serge Gainsbourg and being adopted by the french, France became her home. However it is the english – classically trained – parfumeur Lyn Harris who produces «l’air de rien» and other unique fragrances, the responsible alchemist for this best seller! She was introduced to Jane Birkin 10 years ago by their common friend and Jane Birkin’s best friend, the photographer Gabrielle Crawford. The british photographer who has been documenting Jane Birkin since 1965 and has published two books with hundreds of portraits taken of her along 50 years.

However to be a notorious and worldwide famous persona does not transform Jane Birkin or any of her creations in a mass consuming product. She prefers to contest the celebrity aura and the style icon title. For her definition of beauty remains in the eye of the beholder and the freedom to be ones own self is a must.

Having a taste for the unusual and since she did not like any fragrance at all she decided to create her own sensual way of challenging the conventional: «I’ve never really liked scents, probably because of going to Harrods with my mother when I was five and being overpowered in the lifts by five ladies all wearing different perfumes. But my brother was making the film Perfume [which came out in 2006], doing a lot of research into the history and techniques of perfume-making, and I thought I’d try to make one with everything I like».

Jane Birkin wanted an exclusive perfume and managed to challenge the common concept of fragrances. Her own statement is a timeless statement: it is mysterious, nostalgic, confident, it is evocative and can be adopted all year long. Jane was very different from my usual clients. People normally just come once, then leave me to create the scent, whereas with Jane it was a two-year rapport, sending vials back and forth between us. One month we’d be in one direction and then she’d go back down another route. But I’m very used to that, because I can be like that in my own process.

The hand printed bottles with the 360 degree prints, the illustrations to life and Jane Birkin’s «Sorry Angel» drawing are handcrafted in England: «When I doodled a few drawings on to some paper as I was talking she snatched it and said, «Let’s put this on the bottle». It’s nice to have someone say that what you have made is pretty or interesting». The bottles and all elements of the fragrance are protected under Miller Harris made in England brand.

Kent Williams is in charge of welcoming the demanding readers to the flagship Mayfair store. According to him «In selling this amazing fragrance, «l’air de rein», the women (and men) who have fallen in love with it fit the profile of being individual, confident, carefree, evocative, bold. They appreciate the unique quality of the fragrance, the extremely high level of craftmanship and knowledge that goes into creating such an unusual fragrance. They do not want to have the same fragrance as everyone else».

If is a fact: the readers become faithful to the memory of old books and incorporate the fragrance as their own signature!

 

 

 

* John Berger, Understanding a Photograph

“The mother of all Babes”, 2003 documentary by Gabrielle Crawford on Jane Birkin

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